Veranstaltungen
 


ACHTUNG: AUSSTELLUNG ABGESAGT


Donnerstag, 13. März 2014, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung



 


AUFGRUND EINER ENTSCHEIDUNG DURCH DEN VORSTAND DER GRIECHISCHEN KULTURSTIFTUNG IN ATHEN MUSSTE DIESE AUSSTELLUNG ABGESAGT WERDEN.

"Graphik & Comics dem Großen Goldenen Saal"
Ausstellungseröffnung mit Werken von Konstantinos Papamichalopoulos

Der bildende Künstler Konstantinos Papamichalopoulos präsentiert Graphikkunst und Comics aus
seinem Serien-Werk "Der Große Goldene Saal".

Es handelt sich um eine Komposition, in der eine post-narrative Phase der Comics deutlich erkennbar ist und bei der der Schwerpunkt auf den bildnerischen Faktor gelegt ist: Bilder, die sich in repetierenden Szenen darstellen, Weltraumlandschaften, die zwischen Möbius und der Sensibilität mittelalterlicher Illumination anzusiedeln sind - das alles in einem theoretischen Kontinuum.

Die Comics von Konstantinos Papamichalopoulos sind nicht in linearer Erzählform gehalten, wie sonst charakteristisch für Comics. Vielmehr handelt es sich um eine neue Gattung, die viel näher an den bildlichen Roman anzusetzen ist.

Konstantinos Papamichalopoulos wurde 1975 in Athen geboren.
Er studierte Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Athen bei Prof. Rena Papaspyrou und Graphikkunst bei Prof. Michalis Arfaras. An der Hochschule für bildende Künste in Athen absolvierte er in den Jahren 2012 und 2013 noch ein postgraduales Studium im Fach "Digitale Kunstformen".

Papamichalopoulos wirkte als Illustrator der Athener Zeitung "To vima" sowie bei den Comic-Zeitschriften "Vavel" und "MovMag", den Editionen "9" und der Zeitungsbeilage "Vivliothiki" ("Eleftherotypia") mit. Derzeit ist er auch Mitarbeiter des monatlich erscheinenden Athener Blattes für Buchbesprechungen "Athens Review of Books".

2003 bestellte das Benaki-Museum bei ihm ein Porträt des Begründers Antonios Benakis, das seit 2004 zum dauerhaften Exponat des Museums erklärt wurde.

Werke von Konstantinos Papamichalopoulos finden sich in etlichen privaten und öffentlichen Sammlungen innerhalb und außerhalb Griechenlands.

 


Dienstag
, 10. Dezember 2013, 18.00 Uhr

Berlin
Europäisches Haus/
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland



© Panos Michail

Eintritt frei, jedoch nur nach Anmeldung über rechts angegebene Internetseite.

Aufgrund des erhöhten Sicherheitsstandards ist für die Registrierung am Einlass die Vorlage des Personalausweises erforderlich.
 


«Europa literarisch: Griechenland»
Zu Gast ist Vassilis Amanatidis, der sich gegenwärtig auf Einladung der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund im Rahmen ihrer Reihe "Schriftsteller zu Gast" als Stipendiat in Berlin aufhält. Gelesen werden zwei seiner Kurzgeschichten.

Moderation: Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin)
Vorleser:
Peter Urban-Halle

Vassilis Amanatidis
(geboren 1970 in Thessaloniki) studierte Archäologie und Kunstgeschichte in dem Glauben, dadurch eine akademische Laufbahn einschlagen zu können. Seine Doktorarbeit brach er jedoch vorzeitig ab, weil er im Alter von 35 Jahren dem Wunsch folgte, sich ausschließlich der Literatur zuzuwenden und zu schreiben. Dennoch kuratiert er gelegentlich noch Ausstellungen, denn die optische Sprache habe, so Amanatidis, viel mit dem Raum der Träume, das heißt: der Poesie, gemein. Seit 1990 schreibt und veröffentlicht er Gedichte. Prosa schreibt er erst mit dem wachsenden Bedürfnis, mehr Menschen zu erreichen. Bislang hat er sieben Gedichtsammlungen, zwei Erzählungsbände und zwei Theaterstücke veröffentlicht. Er übersetzt Lyrik und Prosa ins Griechische und "übt sich dadurch in der Sprache der Anderen", wie er es selbst ausdrückt. Seine Werke entziehen sich einer strengen Genrezuordnung - sie sind der Imagination verpflichtet. Er liebt es, seine Texte selbst vor einem Publikum zu lesen, weil der Körper auf diese Weise allmählich zum Text wird - vor den Augen der Anderen.

Die Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ wurde zu Beginn des Jahres 2008 auf Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland aus Anlass des "Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs" ins Leben gerufen.
Ziel ist es, der Öffentlichkeit die Literatur und Autoren der EU-Mitgliedstaaten und anderer europäischer Länder nahe zu bringen und damit auch eine Brücke zur Realität der Mehrsprachigkeit in Europa zu schlagen. Die Literatur gibt zudem Einblick in die Politik und Zeitgeschichte eines Landes und erlaubt die Auseinandersetzung mit aktuellen und politischen Fragen.


Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist die Anmeldung über die Internetseite der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland erforderlich. Nutzen Sie bitte folgenden Link:


http://ec.europa.eu/deutschland/termine/20131210_europa_literarisch_griechenland_de.htm

Im Rahmen seines von der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin finanzierten Stipendienaufenthalts ist dieser Abend nach einer Autorenlesung im Oktober und einer Podiums-diskussion zu Fragen der Perspektiven für die Jugend in Europa im November (beide fanden in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen statt) die dritte Veranstaltung mit Vassilis Amanatidis.
 


Freitag, 22. November 2013, 19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung





 


"Empor! - Philhellenische Lyrik aus Deutschland und Griechenland"
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Internationalen Wilhelm-Müller-Gesellschaft

Der griechische Freiheitskampf des 19. Jahrhunderts traf in Mitteleuropa nicht nur auf eine enthusiastische, kämpferische Generation junger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, sondern auch auf eine literarische Landschaft, die "das Land der Griechen mit der Seele" suchte. So kriegserfahrene und freiheitsverdrossene Autoren wie Wilhelm Müller, die sich der Sache des Freiheitskampfes mit großem publizistischem Erfolg annahmen, bewegten sich auf dem schmalen Grat zwischen politischer Zensur und literarischer Kritik. Entsprechend intensiv sind das politische Pathos und das literarische Wagnis der Texte - und auch ihre Selbstbefragung.

Die Lesung Empor! Philhellenische Lyrik aus Deutschland und Griechenland versucht, diesem Wagnis nachzugehen und das Erlebnis der Texte mit ihrem Hintergrund zu verbinden. Zum Vortrag wird einerseits philhellenische Lyrik aus Deutschland kommen: Werke von Wilhelm Müller, Friederike Brun und Amalie von Helvig, die unter dem Eindruck des griechischen Freiheitskampfes verfasst wurden. Kontrastiert wird das Programm durch griechische Volkslieder, die im Original und in den deutschen Übersetzungen Wilhelm Müllers und Johann Wolfgang Goethes gelesen werden.
Zur Deckung kommen diese Tendenzen in einer eigens aus den erhaltenen Fragmenten erstellten Fassung von Dionysios Solomos' Die freien Belagerten (Bearbeitung und Übersetzung: Marco Hillemann und Tobias Roth). Ein Essay von Tobias Roth wird zwischen den Texten vermitteln und die Frage nach einer politischen Lyrik im Umkreis des antiken und neuen Griechenlands beleuchten.

Die Lesung findet im Rahmen der Konferenz Wilhelm Müller und der Philhellenismus statt, die am 22. und 23. November von der Internationalen Wilhelm-Müller-Gesellschaft in der Literaturwerkstatt Berlin ausgerichtet wird.

Mitwirkende:
Marco Hillemann, Vorstandsvorsitzender der Internationalen Wilhelm-Müller-Gesellschaft
Tobias Roth, Mitglied des Vorstands der Internationalen Wilhelm-Müller-Gesellschaft
Evi Grammenou, derzeit Neogräzistik-Studentin
Frederic Böhle, Schauspieler

 


Dienstag
, 19. November 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


© Kazantzakis Publications

 


"Der Geist von Nikos Kazantzakis in Berlin"
Eine Hommage zu seinem 130. Geburtstag


Einer der größten und populärsten griechischen Autoren des 20. Jahrhunderts, Nikos Kazantzakis, wurde vor 130 Jahren auf Kreta, damals noch Teil des Osmanischen Reiches, geboren. Von 1920 bis 1923 lebte Kazantzakis in Berlin-Lichterfelde. Seine zentralen Themen sind die Osmanenherrschaft auf Kreta, Religion und Heuchelei, der Dualismus von Leben und Denken, die Widersprüchlichkeit der menschlichen Existenz und die Frage nach dem Sinn des Lebens. Seine wichtigsten Werke, teilweise prominent verfilmt und vertont, sind "Alexis Sorbas", "Rechenschaft vor El Greco", "Griechische Passion" und "Die letzte Versuchung Christi".

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Nikos Kazantzakis' würdigt die Griechische Kulturstiftung mit diesem Abend das Werk des Autors. Die Schauspieler Sofia Kazantzian und Marios Iordanou werden Teile seiner Werke szenisch unter der Regie von Marios Iordanou aufführen. Der Gräzist Prof. Dr. Diether Roderich Reinsch von der Freien Universität Berlin wird über "Nikos Kazantzakis und Deutschland" sprechen. Außerdem kommt Niki Stavrou, die Verwalterin des Erbes von Kazantzakis und Tochter seines Verlegers, zu Wort.

Unter der Schirmherrschaft des Kulturministeriums der Hellenischen Republik
 


Donnerstag, 14. November 2013, 20.00 Uhr
und Mittwoch, 20. November 2013, 20.00 Uhr


Berlin
Griechische Kulturstiftung




Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


 


"PHYSIS 2013 - Ein europäisches Projekt"
Ein Projekt der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e. V.
in Partnerschaft mit der Griechischen Kulturstiftung Berlin und der Stadt Veria sowie der Internationalen Jugend- und Herbstakademie Assisi (im Aufbau)


Das Projekt PHYSIS ist ein auf fünf Jahre konzipiertes europäisches Wanderprojekt für interdisziplinäre Kunst, prozessorientiertes und konzeptuelles Arbeiten. Es geht auf die Initiative der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e. V. zurück und fand erstmals 2012 in Assisi in der Internationalen Jugend- und Herbstakademie (in Aufbau) zurück.

2013 war die nordgriechische Stadt Veria Gastgeber für die Nachwuchskünstler. In einer dreiwöchigen Arbeitsphase haben insgesamt 74 junge Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten künstlerischen Sparten Kunstwerke über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geschaffen, in diesem Jahr unter dem Motto "Kunst und Krise". Die in Veria zwischen dem 19. August und 6. September 2013 entstandenen Arbeiten wurden bereits an verschiedenen Schauplätzen in Veria präsentiert, im Oktober war ein Teil der Werke im Goethe-Institut in Athen und seit dem 1. November auch in Assisi präsentiert. Jetzt ist die Ausstellung in der Griechischen Kulturstiftung Berlin zu sehen.


"PHYSIS 2013" wurde gefördert durch das EU-Programm "Jugend für Europa - Jugend in Aktion" sowie durch das Goethe-Institut Athen und mit freundlicher Unterstützung durch das Italienische Kulturinstitut Berlin.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Veria, der Comune di Assisi,
der Deutschen Botschaft Rom und des Deutschen Generalkonsulats in Thessaloniki.

 


Mittwoch
, 9. Oktober 2013, 19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
10. Oktober bis 8. November 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"Vergängliche Dialekte"
Ausstellung mit Werken von Lakis Mouratidis

Lakis Mouratidis wurde 1950 in Drama (Nordgriechenland) geboren. Nach einem abgeschlossenen Studium des Vermessungsingenieurs arbeitete er sowohl in Griechenland als auch im europäischen Ausland an Projekten mit, bei denen er seine künstlerische surrealistische Ausrichtung als Kunstdesigner und Graveur zum Ausdruck bringen konnte. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht für ihn sein Empfinden von Ästhetik bei der Vereinigung nicht zusammengehörender realer Dinge.

Erst relativ spät entschied sich Lakis Mouratidis, ausschließlich auf künstlerischem Gebiet tätig zu sein. Nach einer Ausstellung im Jahr 2004 erhielt er zahlreiche Einladungen zu  Gruppenausstellungen aus ganz Griechenland. Außerdem gestaltet er seitdem Buch- und CD-Cover für eine Reihe von namhaften griechischen Schriftstellern und Musikern, darunter Sokratis Malamas, Dimitris Zervoudakis, Michalis Patentalis und Panos Chrisostomou.

Die Ausstellung in der Griechischen Kulturstiftung zeigt einen Querschnitt seines bisherigen Schaffens. Über die Wahl des Ausstellungstitels sagt Lakis Mouratidis selbst:

"Die Sprachdialekte schaffen, solange sie sich entwickeln, Wahrnehmung - insbesondere neue Wahrnehmung - und schweben, bis sie sich in die allgemeine Sprache integrieren bzw. bis sie wegen Unbrauchbarkeit für immer verloren gehen. Die vergänglichen Dialekte kämpfen als Weltanschauungen auf ewig gegeneinander, wobei sie schamlos denselben Begriff mit verschiedener Deutung benutzen, wodurch Bedeutendes zu Unbedeutendem und umgekehrt wird."
 


Mittwoch
, 25. September 2013 und
Donnerstag, 26. September 2013


Berlin



 


"Europäischer Tag der Sprachen"

Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen 2001 zurück. Das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarates und die Europäische Union koordinieren seitdem am 26. September eines jeden Jahres zahlreiche, lokal organisierte Veranstaltungen in mehr als 40 europäischen Ländern zur Förderung der Mehrsprachigkeit, der 24 offiziellen Sprachen der Europäischen Union und der 200 in Europa gesprochenen Sprachen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute (EUNIC Berlin) und der Zentral- und Landesbibliothek, den Bezirksbibliotheken von Berlin und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland finden am 25. und 26. September eine Reihe von Begegnungen mit Berliner Grundschülern aus fast allen Stadtbezirken statt, um sie zum Erlernen von Fremdsprachen zu motivieren.

Am 25. und 26. September finden in den Berliner Bezirksbibliotheken und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zahlreiche Sprachenbäder statt: Minisprachkurse für insgesamt 1200 Kinder sollen bei Berliner Grundschulkindern das Interesse für fremde Sprachen wecken.
Die Griechische Kulturstiftung Berlin beteiligt sich mit Mini-Griechisch-Sprachkursen in den folgenden Bibliotheken:

Stadtteilbibliothek Reinickendorf Ost (Berlin-Reinickendorf)
Philipp-Schaeffer-Bibliothek (Berlin-Mitte)
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek (Berlin-Weißensee)


 


Dienstag
, 17. September 2013, 10.00 Uhr

Bratislava, Slowakisches Nationalmuseum
 


© Socratis Mavrommatis


Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"DIE RESTAURIERUNG DER ATHENER AKROPOLIS"
mit Fotografien von Socratis Mavrommatis

Die Restaurierung der Athener Akropolis ist eine Fotoausstellung, welche die über
30-jährigen Restaurierungsarbeiten an der Akropolis dokumentiert. Diese weltweit wohl einzigartige Anstrengung zum Erhalt und zur künftigen Wahrung eines Weltkulturerbes und des zweifellos wichtigsten klassischen Monuments in Griechenland, ist das Komitee bzw. das Amt für die Restauration der Akropolis-Denkmäler verantwortlich.

Socratis Mavrommatis wurde mit der fotografischen Dokumentation dieses jahrelangen Arbeitsprozesses beauftragt. Seine Fotoarbeiten zeichnen sich aus durch große dokumentarische Präzision, aber auch durch eine ästhetische Sensibilität, die weit über das rein Dokumentarische hinausgeht; in ihrer langjährigen Begleitung des Restaurierungsprozesses stellen sie eine einzigartige Sammlung dar.

Es sprechen:
Nicolas P. Plexidas, Botschafter der Hellenischen Republik in der Slowakei
Rastislav Púdelka, Generaldirektor des Slowakischen Nationalmuseums

Aus Anlass seines Staatsbesuchs in der Slowakei wird die Ausstellung offiziell durch den Staatspräsidenten der Hellenischen Republik, Herrn Karolos Papoulias, sowie durch den Staatspräsidenten der Slowakischen Republik, Herrn Ivan Gasparovic, eröffnet.
 


Samstag
, 7. September 2013, 20.30 Uhr

Veria, Medresse-Moschee




Sonntag, 8. September 2013, 20.30 Uhr

Veria, Elia




Montag, 9. September 2013, 19.30 Uhr

Veria, Stegi Grammaton kai Technon




Dienstag, 10. September 2013

Veria, verschiedene Orte

 

 


 


PHYSIS 2013 - Ein europäisches Projekt
Ein Projekt der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e. V.
in Partnerschaft mit der Griechischen Kulturstiftung Berlin und der Stadt Veria


Das Projekt PHYSIS ist ein auf fünf Jahre konzipiertes europäisches Wanderprojekt für interdisziplinäre Kunst, prozessorientiertes und konzeptuelles Arbeiten. Es geht auf die Initiative der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e. V. zurück und fand erstmals 2012 in Assisi in der Internationalen Jugend- und Herbstakademie (in Aufbau) zurück.

2013 war die nordgriechische Stadt Veria Gastgeber für die Nachwuchskünstler. In einer dreiwöchigen Arbeitsphase haben junge Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten künstlerischen Sparten Kunstwerke über das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geschaffen, in diesem Jahr unter dem Motto "Kunst und Krise". Die in den vergangenen Wochen entstandenen Arbeiten werden zunächst in folgenden Veranstaltungen in der Stadt Veria präsentiert:

Samstag, 7. September 2013, 20.30 Uhr
Video- und Sound-Performance von Takehito Konnegazawa


Sonntag, 8. September 2013, 20.30 Uhr
Modenschau
mit Präsentationen der Kreationen von am Projekt teilnehmenden Mode-Desιgn-Studentinnen

Montag, 9. September 2013, 19.30 Uhr
Konzert
von am Projekt teilnehmenden Musikstudenten
u. a. mit Kompositionen von Bach, Beethoven und Schubert

Dienstag, 10. September 2013
Kunst-Ausstellungen an verschiedenen Orten
mit den in der Arbeitsphase des Projekts entstandenen Kunstwerken
20.30 Uhr: Veria, Alter Gerichtshof
21.15 Uhr: Veria, Medresse-Moschee
21.45 Uhr: Veria, Archontiko Sarafoglou

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Veria, der Comune di Assisi, dem Deutschen Generalkonsulat Thessaloniki sowie der Deutschen Botschaft in Rom und wird gefördert durch das EU-Programm "Jugend für Europa - Jugend in Aktion".

In den kommenden Monaten sind weitere Ausstellungen und Programme geplant.

 


Mittwoch
, 10. Juli 2013, 19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
11. bis 26. Juli 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"9.251 km²"
Fotografie-Ausstellung von Giorgos Pantazis und Nikolas Michael

Die Reise zweier Freunde, die diese „9.251 km2“ - die Gesamtfläche Zyperns - durchqueren, ist eine Liebeshommage an die Insel, die beide als ihre Heimat betrachten. Die zwei Fotografen Giorgos Pantazis und Nikolas Michael, die mit ihren Fotos den Blick des Betrachters auf ihre fotografische Perspektive lenken, fotografieren nicht nur Landschaften, Meeresküsten, Wildnis und die Geschichte der Insel, sondern erreichen auch eine Abbildung der Einzigartigkeit von Momenten und Gefühlen.

Giorgos Pantazis wurde in Famagusta /Zypern am 12. März 1965 geboren. Nach der türkischen Invasion 1974 musste er die Stadt Famagusta verlassen und lebt seitdem in Limassol. Er studierte Architektur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Nach seiner Rückkehr nach Zypern arbeitete er mehrere Jahre als Architekt in zwei namhaften Architekturbüros in Limassol. Seit 2003 ist er Mitglied einer Architektengemeinschaft in Limassol. Notwendige Fotodokumentationen an verschiedenen Baustellen brachten den Kontakt zur Welt der Fotografie. Seit etwa 4 Jahren ist für ihn die Fotografie zur Leidenschaft geworden und macht nach der Architekturplanung seine Hauptbeschäftigung aus. Er nahm an vielen zyprischen und thematischen Foto-Wettbewerben teil, bei denen er mit Preisen und Auszeichnungen geehrt wurde.

Nikolas Michael, geboren am 8. April 1967 in London als Kind eines zyprischen Vaters und einer britischen Mutter. 1989 zog die Familie nach Zypern, wo er für ein Jahrzehnt im Schwimmsport brillierte, indem er mehrere zyprische Rekorde brach und Zypern auf vielen internationalen Wettbewerben vertrat. Nach seinem Militärdienst verließ er Zypern und begann seine internationale Karriere als Model. Mode- und Werbebranche gaben ihm die Möglichkeit, in fast allen Ländern der Welt zu arbeiten. Er arbeitete für große Häuser wie u.a. für Hermes, Armani, Jaguar, BMW, Absolut Vodka. Die berufsbedingten Chancen, die Welt und ihre Schönheiten zu entdecken, führten ihn in die Welt der Fotografie. Seit nunmehr 6 Jahren beschäftigt er sich - parallel zu seinem Beruf als Model - professionell als Fotograf und fängt jeden Winkel der Erde mit seiner Kamera ein.


Veranstalter: Botschaft der Republik Zypern, Kulturabteilung
 


Mittwoch
, 12. Juni 2013, 9.00-19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

Teilnahme nur nach schriftlicher Anmeldung
bitte senden an: info@griechische-kultur.de
 


Internationale Konferenz
"Identitätsreflexionen: Die griechische Identität als philosophisches Problem - von der byzantinischen Zeit bis zum Hellas der Krise"



Die Frage nach der griechischen Identität, insbesondere nach der neugriechischen Identität, ist nach wie vor aktuell. Die Ereignisse der letzten Jahre haben sie wieder mit Nachdruck aufgeworfen: Was bedeutet es konkret, ein Neugrieche zu sein? Die geplante Konferenz wird versuchen, auf die Aktualität dieser Frage einzugehen und ein Forum zu deren Beantwortung zu bieten.

Über die Erforschung der philosophischen Theorien, die seit der ‚byzantinischen’ Zeit, d.h. im Kontext der Zivilisation des neuen Roms-Konstantinopels, bis zum zeitgenössischen neugriechischen Staat in griechischer Sprache formuliert wurden, wie auch über die Erforschung von vielfältigen kulturellen Äußerungen dieser Zeit, von der Literatur bis zur Politik, wird die Konferenz versuchen, Antworten auf diese Frage zu artikulieren.


Wissenschaftliches Organisationskomitee der Konferenz:

Georgios Arampatzis (Prof. für Byzantinische Philosophie – Universität Athen)
Georgios Steiris (Prof. für Mittelalterliche Philosophie – Universität Athen)
Sotiris Mitralexis (Doktorand der Philosophie – Freie Universität Berlin)


Konferenzsprachen: Englisch, Deutsch, Griechisch

 


Mittwoch
, 29. Mai 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
30. Mai bis 28. Juni 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"Papierschiffe auf sicherem Kurs"
Ausstellung von Antonis Kastrinakis

Antonis Kastrinakis wurde 1958 in Athen geboren. Seit 1976 beschäftigt er sich mit Malerei. Von 1978 an besuchte er die Vakalo-Schule, die er 1981 abschloss. Seit 1988 hatte er insgesamt 18 Einzel- und viele Gruppenausstellungen innerhalb und außerhalb Griechenlands.

Die Kunsthistorikerin Angela Tamvaki schrieb über die Kunst von Antonis Kastrinakis:
"Es sprudelt vor echtem Lebensgenuss und echter Lebensfreude, aber auch vor Freude an der Malerei. Schiffchen, Drachen, Erinnerungen an Ägäis-Landschaften werden abgebildet mit einem ungeheuerlichen Reichtum an intensiven Farben und mit einer Technik, der es gelingt, ein angenehmes, nostalgisches Gefühl von Kindheit und Spontaneität zu vermitteln."

Werke von Antonis Kastrinakis befinden sich sowohl in Museen als auch in privaten Händen; in Griechenland im Vorres-Museum, in den Sammlungen von Nikolas A. Vernikos, Dimos Kyprianou, Dimitris Papadimitriou, Florica Kyriacopoulos und einigen weiteren, in der Schweiz in der Patrik R. Hardmeyer Sammlung, in den USA in der Sammlung Rick L. Wright und anderen. Antonis Kastrinakis kooperiert mit dem Makedonischen Museum für zeitgenössische Kunst in Thessaloniki und dem Benaki-Museum in Athen.


zur virtuellen Galerie
 


Mittwoch
, 22. Mai 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


 


"Alles ist rhetorisch!?
Von der Verachtung der Rhetorik"
Vortrag von Dr. Grigoris Katsakoulis

Die Jahrtausende alte Disziplin der Rhetorik hat eine merkwürdige Doppelgesichtigkeit. Den einen ist sie unverzichtbare Hilfsdisziplin für klaren und distinkten sprachlichen Ausdruck. Von der Antike bis in unsere Tage gilt sie diesen als Fundamentaldisziplin gelingender freier Rede, des stilsicheren Schreibens. Anderen ist sie pures Gift, das selbst in kleinsten Dosen Glaubwürdigkeit zerstört.  Beide verstehen Rhetorik als Methode, der man sich bedienen kann oder der man sich strikt enthalten muss. Dabei verkennen sie die Logoszentriertheit der Sprache.

Sprache ist nicht ein Werkzeug, dessen man sich bedient. Man lebt und liebt und hasst und schwelgt und argumentiert in ihr. Sie ist gleichsam ein Schiff im Meer des Lebens, das wir auf Dauer nicht verlassen können. Nicht einmal der Tanz, die Mediation, die tachistische Malerei, der selbstvergessene Liebesakt versprechen eine Sprachabstinenz auf Dauer. Alles auf menschliche Weise Lebendige ist immer schon im Medium der Sprache auf sich selber bezogen, ob wir das nun teilen oder nicht. Wer auf menschliche Weise lebt, ist immer schon im Sprachlichen existent. Wer dies teilt, kommt nicht an einer ernsthaften Begegnung mit dem Phänomen des Rhetorischen vorbei.

Umso mehr verwundert die Verachtung der Rhetorik. Entgegen dem Mainstream authentizitätsgläubiger, innerlichkeitstrunkener Selbstinszenierung will dieser Vortrag allzu Bekanntes mit anderen Augen betrachten: den rhetorischen Sokrates und seine List der Vernunft, die intentionale Wirkungsorientierung und damit rhetorische Struktur einer  Plastik, z. B. der von Sappho, oder die Rhetorik des Bildes, z. B. in der Selbstinszenierung des Dichters Odysseas Elytis als Seher.

Gleiten wir, geblendet von den Möglichkeiten neuer Technologien, unbemerkt in ein neues Zeitalter? Kommt nach dem des Mündlichen, der handschriftlichen Überlieferung, des Buchdrucks und des individuell genutzten Computers, nun mit den neuen Technologien kommunikativer Vernetzung, ein Zeitalter der informationstechnologischen Aushöhlung des Subjekts? Labt sich die Verachtung der Rhetorik nunmehr an dieser Quelle?

 


Mittwoch
, 24. April 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
25. April bis 23. Mai 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"Inszenierte Idole und Figurinen"
Ausstellung von Gösta Hellner
 

Schon immer suchten Menschen nach Orten für Brauchtum, Sitten und Glauben. Griechen und Römer bauten ihre Tempel und Heiligtümer in besonders schönen Landschaften. Die frühe Höhlenmalerei verwendete magische Tierzeichnungen. Kykladenidole und minoische Tonpuppen beschworen Fruchtbarkeit. Oft haben solche Darstellungen eine mystische und religiöse Bedeutung. Christen bauten Kirchen und Kathedralen. In allen Kultstätten brauchte man Platz für Weihgaben. Blöcke, Steine und Tische wurden mit Göttergeschenken und Idolen voll beladen. Auf den Altären von Gösta Hellner werden bunte Puppen, Figurinen und farbenfrohe Gegenstände wie auf einer Bühne gezeigt.

Gösta Hellner wurde 1937 in Münster/Westfalen geboren. Nach dem Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München übersiedelt Gösta Hellner 1963 nach Griechenland. Dort übernimmt er für 25 Jahre eine Stelle als Fotograf am Deutschen Archäologischen Institut (DAI) .

Auf einer Reise entdeckt er 1982 die Kykladeninsel Andros. Begeistert von der teils kargen und grünen Landschaft und von den vielen, reich fließenden Quellen und den starken Sommerwinden, verbringt er dort seitdem mehrere Monate auf seinem Bauernhaus, das als Atelier für seine künstlerische Tätigkeit genutzt wird. Abseits von den Kunstströmungen der Großstadt schuf er auf der Insel seine Welt, bestehend aus Figuren, Tieren und Bäumen aus Pappmaschee; große Teppiche aus Jute und Altäre mit Idolen, Puppen und Weihgaben. Sein "eigenes Museum", wie es die Einheimischen dort nennen.

Gösta Hellner kann auf mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen in Griechenland und Deutschland zurückblicken. Heute lebt der Künstler auf Andros, in Athen und Berlin.


 


VERANSTALTUNGSTIPP:

Dienstag
, 23. April 2013, 18.00 - 21.00 Uhr

Berlin
COCO-MAT Shop, Leipziger Straße 112

Mittwoch, 24. April 2013, 16.00 - 18.00 Uhr

Berlin
COCO-MAT Shop, Leipziger Straße 112

Teilnahme gratis
Anmeldungen bitte an: info@griechische-kultur.de

 


"STITCHATHON"
Kunstaktionen von Loukia Richards

"Orestes' Dilemma" (23. April)
und
"Die goldene Gabel von Theofano" (24. April)


Der "Stitchathon" ist eine Initiative von Loukia Richards. Es handelt sich dabei um eine Art Fusion aus Textilkunst, Erzählung und künstlerischer Improvisation. Bei ihrer Arbeit bedient sie sich verschiedener Techniken wie der Stickkunst, des Webens, des Nähens und des Strickens.

Stoffe als leicht verderbliche Materialien werden seit jeher als eine Allegorie für das Leben und Schicksal angesehen. Auf subversive Art gelingt es Loukia Richards, sich mittels der Arbeit mit Textilien zu Fragen unserer Zeit auszudrücken.

Loukia Richards studierte Design an der Universität der Künste in Berlin. Sie arbeitet heute sowohl in Griechenland, in den Niederlanden als auch in Deutschland und hatte dort  verschiedene Einzelausstellungen. Darüber hinaus nahm sie an Gruppenausstellungen in Großbritannien, Belgien, Schweden und Portugal teil.

Für die Teilnahme an ihren Kunstaktionen sind weder Vorkenntnisse in Stickkunst erforderlich noch gibt es altersmäßige Beschränkungen.


Mittwoch, 27. März 2013, 19.00 Uhr

Doha/Katar
ALRIWAQ


Dauer der Ausstellung:
28. März bis 30. Juni 2013
Öffnungszeiten: täglich 9.00-20.00 Uhr
freitags 14.00-20.00 Uhr
dienstags geschlossen

 


Ausstellung "Olympics - Past & Present"

Eine Kooperation mit den Qatar Museums Authority
In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Nationalmuseum Athen,
dem Numismatischen Museum Athen, der 7. Ephorie für Klassische Altertümer und dem Archäologischen Museum Olympia


Die Ausstellung "Mythos Olympia - Kult und Spiele", die vom 30. August 2012 bis zum
7. Januar 2013 im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen war, ist an ihrem zweiten Schauplatz angekommen. In Katar wird sie noch ergänzt durch eine den modernen Olympischen Spielen gewidmete Abteilung mit dem Titel "Olympics: Values - Competitions - Mega Events".

Die Ausstellung geht auf eine Initiative der Griechischen Kulturstiftung Berlin zurück. Von griechischer Seite wurden für den Ausstellungsteil der antiken Olympischen Spiele mehr als 600 Objekte zur Verfügung gestellt. Darunter befinden sich mehr als 200 Objekte, die durch Ausgrabungsarbeiten während des letzten Jahrzehnts zu Tage gefördert wurden. Ergänzt wird die Schau durch zahlreiche Leihgaben u. a. von Museen aus Berlin, Dresden, München, Paris, Rom, dem Vatikan, Tübingen und Münster.

Unter der Schirmherrschaft des griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias sowie des Emirs von Katar, H. H. Sheikh Hamad Bin Khalifa Al Thani
 


Dienstag
, 12. März 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
9. März bis 18. April 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


"Die Materie berührt den Schatten"
Ausstellung mit Arbeiten von Lina Bebi und Ingbert Brunk

Wenn die dorische "Ehrfurcht" der marmornen schlichten Formen von Ingbert Brunk auf die metaphysische "Transparenz" der illusionistischen Welten von Lina Bebi trifft, führt die Vereinigung der Kontraste zu einer dialektischen Beziehung, zur Aufhebung der Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei, zu einer Zusammenkunft, bei welcher sowohl der fiktive als auch der reale Raum sich nicht nur innerhalb einer, sondern mehrerer Zeitlichkeiten bewegt.  Unter Verwendung sehr unterschiedlicher Materialien, des Papieres und des Marmors, erschaffen die zwei Künstler potenzielle Landschaften, in denen das "Sichtbare" und das "Unsichtbare" in einer idealen Weise koexistieren und sich die Zeitdimension zwischen dem Gefühl des Traumes und des Alptraumes, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft in einem Balanceakt befindet.

In den Zeichnungen, in den dreidimensionalen Installationen veranschaulicht Lina Bebi Augenblicke, verwaltet die Zeit, als dauerte sie ewig an. Die delikaten Konstruktionen, die Beharrlichkeit auf die Kunst des Handwerks, die Erinnerung und die Vorstellung, die an antike Idole, aber auch an Kinderspielzeug erinnernden Figuren prüfen durch Suchen die Grenzen zwischen dem Vertrauten und Unvertrauten, dem kollektiven Unbewusstsein und dem persönlichen Gedächtnis, dem Zerbrechlichen und dem Soliden. Wenngleich keine Narrativität vorhanden ist, scheinen die onirischen Räume ihr eigenes historisches Gedächtnis zu haben, ihr eigenes Gefühl der Trauer, der Verzweiflung oder der Einsamkeit, ohne dabei noch zu dem absoluten metaphysischen Nihilismus zu gelangen.

Auch im Werk von Ingbert Brunk werden Teile der Erinnerung zu skulptorischen Entitätswesen, das Ephemere erhält Spuren und Plastizität. Der Künstler kopiert die Natur nicht, er erfindet sie von Anfang an durch die Materie. Er schöpft seine Inspiration aus der Naturwelt und komponiert mit dem Marmor aus Naxos geometrische Strukturen mittels durchkalkulierter mathematischer Genauigkeit. Dorthin sucht er Zuflucht, um das Wesentliche und das Zeitenthobene, das Gesamte und das Grundlegende zu suchen. Er durchforscht die metaphorische Sprache des Materials und die Spannungen, die das materielle Objekt in dem Raum erzeugt. Die Entschiedenheit der Geste verstärkt den Zustand, der zwischen Stabilität und Instabilität, Konkretem und Abstraktem, Kompaktem und Zerbrechlichem entsteht. Nach der Logik des Modernismus und der großen Bildhauer des  20. Jahrhunderts Henry Moore und Barbara Hepworth werden die Teile des Ganzen zur Metapher der Landschaft.

Sowohl das Werk von Lina Bebi als auch das von Ingbert Brunk sind Kommunikationsnetze, Spuren und Dämonen eines dreidimensionalen Lebens, Aufforderungen von Erinnerungen an die Vergangenheit oder Wünsche, die aus der Sphäre der Zukunft stammen.

 


VERANSTALTUNGSTIPP:

Sonntag, 10. März 2013, 11.30 Uhr

Berlin
Museum Neukölln

Karten: 8 €, ermäßigt 5 €
Reservierung unter (030) 62 72 77 716
 

 


"Griechenland, gefangen im Labyrinth. Analyse einer Krise"
Vortrag von Ulf-Dieter Klemm, Botschafter a. D. als Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung "Die Rückkehr des Minotaurus" im Museum Neukölln

Griechenland steckt in einer tiefen Krise. Seit 2010 ist das Land überschuldet und wird nur durch Stützungsprogramme der EU, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Wie ist das Land - mitten in Friedenszeiten - in dieses Labyrinth geraten und wo liegt der Ausgang? Über diese Fragen ist nicht nur die griechische Politik zerstritten. Der Streit läuft quer durch die deutsche Politik. Der Vortrag analysiert die historischen, politischen und kulturellen Hintergründe der Krise, die zur Zerreißprobe der Eurozone zu werden droht.

Ulf-Dieter Klemm, Essayist, Übersetzer und Griechenlandkenner, war viereinhalb Jahre im diplomatischen Dienst in Athen tätig. Im Mai 2012 zeichnete ihn die International Hellenic University in Thessaloniki für seinen Beitrag zum griechisch-deutschen Kulturdialog aus.
 


Freitag, 22. Februar 2013, 19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung
 

 


''Griechenland isst anders''
Buchpräsentation mit der Autorin Jotta Mitsiou-Polychronidou

Moderation: Dr. Helga Korff

Jotta Mitsiou-Polychronidou wurde in Bochum als Tochter griechischer Gastarbeiter geboren. Sie hat in Bochum Germanistik, Anglistik und Mediävistik studiert. Mit ihrem Mann hat sie 15 Jahre lang in Dortmund ein Restaurant mit authentischer griechischer Küche geführt, basierend auf frischen mediterranen Zutaten.

Ihr erstes Buch "Griechenland isst anders" (Originaltitel: "Οικογένεια στην κουζίνα") erschien im Januar 2012, und seit März hat sie eine tägliche TV-Sendung bei Europe One in Thessaloniki. Auch im deutschen Fernsehen hat sie live gekocht, so z. B. in "Mittwochs live", und ihre Rezepte sind auch in deutschen Büchern veröffentlicht worden.

Das mit viel Liebe bis ins Detail gestaltete Kochbuch "Griechenland isst anders" vermittelt einen Einblick sowohl in die traditionelle als auch in die moderne griechische Küche und verbindet den reichen Schatz überlieferter Rezepte aus vielen Regionen Griechenlands mit den Anforderungen an eine gesunde, ganzheitlich orientierte Art des Kochens, die qualitativ hochwertige Zutaten und schonende Zubereitungsweisen miteinander kombiniert. Als Kind zweier Kulturen - der griechischen und der deutschen - integriert Jotta Mitsiou-Polychronidou die deutsche Küche in ihre Rezepte und schafft so interessante Kombinationen.  (...) Der griechische Titel "Die Familie in der Küche" stellt das Essen wieder in den Mittelpunkt der Familie und verdeutlicht, wie wichtig das Ritual der gemeinsamen Vorbereitung, des gemeinsamen Kochens und der gemeinsamen Einnahme von Mahlzeiten innerhalb der Familie ist, welch hohen Stellenwert das bewusste Planen, Vorbereiten und Zubereiten hat und welches Fest selbst eine einfache Mahlzeit darstellen kann...

(Angela Drewek-Marr, Leiterin der Deutschen Schule Thessaloniki)


 


Dienstag
, 5. Februar 2013, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung:
6. Februar bis 8. März 2013
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


"Augenblicke auf Korfu"
Ausstellung mit Aquarellen von Hans-Jürgen Gaudeck

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung liest Prof. Dr. Hans-Bernhard Schlumm aus dem von ihm und Hans-Jürgen Gaudeck veröffentlichten gleichnamigen Buch.

Die griechische Inselwelt mit ihren Küsten des Lichts hat die Menschen seit Jahrtausenden zum Philosophieren angeregt, Künstler konnten sich der von dieser Landschaft ausgehenden schöpferischen Kraft und Inspiration nicht entziehen. Zu diesen Künstlern gehört Hans-Jürgen Gaudeck. Seine malerischen Arbeiten haben Transparenz und Tiefe, die uns besonders auf den griechischen Inseln umfängt. Die atmosphärische Dichte der Bilder hat der Künstler malerisch spontan zu Papier gebracht. Nur so konnte er den Triumph des Augenblicks - das Lichterlebnis Griechenland - einfangen.

Als Maltechnik bevorzugt Hans-Jürgen Gaudeck das Aquarell. Mit Farbkreide und Sand setzt er nuancierte Akzente, um das spezifische Licht Griechenlands aufzunehmen. In seinen Bildern spiegeln sich viele träumerische und meditative Elemente. Sie geben die Transparenz des Lichts in dieser Landschaft intensiv wieder.

Hans-Jürgen Gaudeck lebt in Berlin. Er trat 1987 der Künstlergruppe MEDITERRANEUM bei, mit der er mehrere Jahre auf der Freien Berliner Kunstausstellung ausstellte. In den vergangenen Jahren hatte er zahlreiche Einzelausstellungen, u. a. im Lenbach Palais München, im Schloss Sacrow-Potsdam, im Kloster Dobbertin, im Kulturhaus Spandau und in der Griechischen Kulturstiftung Berlin. Außerdem veröffentlichte er mehrere Bücher mit Abbildungen seiner Kunst, darunter "Griechische Inseln auf Kreta", "Poesie des Augenblicks", "Tage auf Kreta" oder "Fontane-Land". Ebenso wurden seiner Werke durch Kalenderdrucke bekannt.

Hans-Bernhard Schlumm ist Professor für deutsche Sprache und Kultur an der Ionischen Universität Korfu. Er verfasste mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze zu verschiedenen Themen der deutsch-griechischen Kulturbeziehungen. Hans-Bernhard Schlumm war bereits an mehreren Veranstaltungen in der Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung beteiligt, zuletzt im November 2012 als Moderator bei der Präsentation des von ihm übersetzten Buches "Alfred Hochhauser - Der Barfußprophet von Pilion" des griechischen Autors Kostas Akrivos.

zur virtuellen Galerie
 


Montag, 3. Dezember 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung
 

 


''Das verschwundene Idol''
Buchpräsentation und Diskussion mit dem Autor Ulf-Dieter Klemm

Moderation: Susan Bindermann

Mit der Idylle, in die Familie Sundermeyer bei ihrem Urlaub auf der Kykladeninsel Amorfos eintaucht, ist es jäh vorbei, als ein antikes Idol aus dem Museum geraubt und eine Leiche aus dem Hafen gefischt wird. Der fünfzehnjährige Jürgen, seine jüngere Schwester und zwei Freunde versuchen auf eigene Faust, das Kykladenidol  wiederzufinden – nicht ahnend, welcher Gefahr sie sich dadurch aussetzen. Auch verliebt sich Jürgen zum ersten Mal, ausgerechnet in die scheue Myrto, die Tochter des Inselbäckers, was zu dramatischen Verwicklungen führt. Als dann noch ein griechischer Studienfreund des Vaters die Ehe der Eltern durcheinanderwirbelt, scheint der Boden unter den Füßen der Touristen zu wanken …Ein Roman über das Erwachsenwerden – und das Griechenland hinter der touristischen Fassade.

Ulf-Dieter Klemm, geb. am 22.06.1946 in Höxter, Westfalen, juristische Ausbildung, von 1977 bis 2011 im Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik Deutschland, zuletzt Botschafter in Marokko. Als Jugendlicher lebte er sechs Jahre in Athen – wohin er in den 1980er Jahren als Kulturreferent der Deutschen Botschaft zurückkehrte. Ulf- Dieter Klemm hat Romane und Erzählungen von u. a. Myrivilis, Valtinos, Dimitriadis und Panajotopoulos ins Deutsche übersetzt und sich als Essayist und Kritiker einen Namen gemacht. 2008 erschien „Griechenland begegnen. Geschichte, Landschaft, Kultur und Menschen“ (zusammen mit Klaus Gallas). „Das verschwundene Idol“ ist sein erster Roman.

 


Dienstag
, 20. November 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung: bis 20. Dezember 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


"PHYSIS 2012" - Ein europäisches Projekt
Kunstausstellung der Internationalen Jugend- und Herbstakademie Assisi (im Aufbau), initiiert von der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e. V.

Kuratorin: Andrea Conrad

Die Ausstellung PHYSIS 2012 präsentiert die in einer vierwöchigen Arbeitsphase in Assisi entstandenen Werke der Künstlerinnen und Künstler Eleni-Myrto Ferentinou (Griechenland), Claudio Rambotti (Italien), Kazuki Nakahara (Japan), Amelie Conrad (Deutschland), Damiano Maccabei (Italien), Stefano Frascarelli (Italien), Nobuhiko Murajama (Japan), Gunnar Conrad (Deutschland), Ayaka Azechi (Japan), Daniel Bayardi (Uruguay).

Mit der Internationalen Jugend- und Herbstakademie Assisi/Fontemaggio (im Aufbau) 2012 hat das Wanderprojekt PHYSIS begonnen. Es ist zunächst für 5 Jahre konzipiert und richtet sich an junge Menschen aus der Europäischen Gemeinschaft sowie an Künstler, die in der Europäischen Gemeinschaft arbeiten und leben. Das Projekt fördert das sinnliche Wahrnehmen und bietet die Auseinandersetzung mit Geschichte, Philosophie, Natur und Kultur. Zentrales Thema ist das Verhältnis von Mensch und Natur. PHYSIS soll als Projekt für interdisziplinäre Kunst, prozessorientiertes und konzeptuelles Arbeiten 2013 in Griechenland fortgesetzt werden. Für das PHYSIS-Projekt im nächsten Jahr hat die Griechische Kulturstiftung Berlin die Vermittlung des gemeinsamen Wirkungsortes der Künstlergruppe in den nordgriechischen Städten Veria und Vergina übernommen. 

Unter dem Thema Physis, in Blickrichtung auf die Weiterentwicklung des philosophischen Ansatzes einer ökologischen Naturästhetik, arbeiteten in diesem Sommer internationale Künstler in einem vierwöchigen Arbeitsprozess zu diesem umfangreichen Komplex. Im Naturareal von Fontemaggio, am Hang des Monte Subasio Assisi, waren  verschiedene Performances zu sehen, und die MINIGALLERY CONTEMPORARY ART ASSISI präsentierte vom 29.9. bis zum 7.10.2012 Skulpturen, Malerei, Fotografie und Grafik der Künstler. Ein Teil der entstandenen Werke ist bis zum 20. Dezember 2012 in der Griechischen Kulturstiftung Berlin zu sehen. Parallel zeigt seit dem 6. November 2012 das Italienische Kulturinstitut Berlin im Rahmen des 5. Europäischen Monats der Fotografie Berlin mit der Ausstellung "Lo Sguardo degli Altri - gli altri siamo noi" ("Der Blick der Anderen - die Anderen sind wir") ausgewählte Fotografien zu PHYSIS von Damiano Maccabei, Amelie Conrad, Claudio Rambotti und Gunnar Conrad.

Schirmherrschaft der Ausstellung: Deutsche Botschaft Rom und Comune di Assisi

Gefördert von der Deutschen Botschaft Rom, dem Italienischen Kulturinstitut Berlin sowie dem Verein der Freunde und Förderer der Griechischen Kulturstiftung Berlin e. V.
 


Dienstag, 13. November 2012, 19.30 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung
 

 


''Alfred Hochhauser - Der Barfußprophet von Pilion''
Lesung und Diskussion mit dem Autor Kostas Akrivos

Moderation: Hans-Bernhard Schlumm

In Zusammenarbeit mit dem Größenwahn Verlag, Frankfurt/M

Kostas Akrivos, 1958 in Volos geboren, der Stadt Jasons, bekannt durch die Argonauten-Sage, studierte mittelalterliche und neuere griechische Philologie und ist Lehrer für Neugriechisch. Er schreibt Romane, Biographien, Kurzgeschichten und Schulbücher. Seine Werke sind in zahlreichen Anthologien erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden. Er ist Leiter der Reihe "Eine Stadt in der Literatur" beim Verlag Metechmio und als freier Journalist tätig. Einige von seinen Publikationen: Pandämonium (Roman, 2007), Zeremonien des  Erwachsenwerden (Kurzgeschichten, 2009), Sieben Liebesgeschichten von Alexandros Papadiamantis (hg. der Anthologie, 2010), Wer erinnert sich an Alfons? (Roman, 2010). Dieser Roman ist vom Nationalen Buchzentrum Griechenlands (EKEBI) und der Zeitschrift DIAVAZO in der Nominierungsliste für den  Literaturpreis 2011 ausgezeichnet worden.

 


Sonntag
, 11. November 2012, 11.30 Uhr

Berlin
Martin-Gropius-Bau


 


Vorführung des Films "The Olympic Games in Athens 2004"

Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen bei den Vorbereitungen auf die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Athen 2004. Nach 1896, den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, kehrte das weltweit bedeutendste Großereignis auf dem Gebiet des Sports erneut in die griechische Hauptstadt zurück. 

Die vom damals unter dem Namen Ministerium für Kultur und Tourismus produzierte Dokumentation zeigt, mit welchem Aufwand und mit welchen technischen Raffinessen einzelne Programmteile entstanden sind. Ebenso beleuchtet der Film die Mitwirkung vieler unzähliger Freiwilliger, ohne die das Spektakel nicht möglich gewesen wäre. Neben der professionellen Führung der Gesamtorganisation der Spiele durch das Nationale Olympische Komitee Griechenlands war es nicht zuletzt auch dem Einsatz der freiwilligen Helfer während der gesamten Spiele zu verdanken, dass Athen 2004 zu den "unvergesslichen Traumspielen" wurde, wie sie IOC-Präsident Jacques Rogge während der Abschlussfeier würdigte. 
 


Donnerstag, 1. November 2012, 18.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 


Workshop

''Bahnfasern zu Grenzverbindungen'' -- Der Mythos des Labyrinths
Upcycling Workshop mit Objets Trouvés und Erzählung eines archetypischen Textilmythos

Die griechisch-britische Künstlerin Loukia Richards war im Oktober mit Freiwilligen auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Enschede zur interaktiven "Mullsafari" täglich gefahren und hat das von den Fahrgästen zurückgelassene Material (Textil, Papier und Plastik)
gesammelt.

Während des Upcycling Workshops in der Griechischen Kulturstiftung Berlin zeigt sie den TeilnehmerInnen, wie sie die Werkstoffe zu Fasern verarbeiten können. Das im Regionalzug gefundene Material verstrickt Richards mit den TeilnehmerInnen zu einem grenzüberschreitenden, expressionistischen Wandteppich, der an die traditionellen, bunten ''Lumpenmatten'' aus Griechenland erinnert.

Während des Workshops erzählt die Künstlerin den textil-bezogenen, altgriechischen Mythos des Labyrinths und fordert die Teilnehmer auf, den Mythos durch ihre eigenen Interpretationen und Bemerkungen aktiv zu entwickeln. Während man unter Erzählstoff üblicherweise die künstlerische Verarbeitung eines Themas in einem literarischen Werk versteht, geht es bei dem Upcycling Workshop um die Verarbeitung des Gehörten direkt auf einem Stück ''Stoff''.
Dadurch wird die Kreativität der Gruppe gefördert, und ihr Verständnis darüber, was das "Kulturgut'' Textil seit uralten Zeiten bedeutet, bereichert.

Durch die Aktion wird auch der ''Menschenkreis'', ein Merkmal der griechischen Kultur, gedacht.
Die Kunstaktion „Bahnfasern zu Grenzverbindungen" verknüpft Textil mit sozialer Vernetzung, Upcycling mit Kommunikation und partizipative Kunst mit Erzählung. Aus weggeworfenem Material werden Gemeinden in verschiedenen Ländern zusammengewebt, Kommunikationsmöglichkeiten und Mobilität über die Grenzen hinaus strickend erweitert.

Das Kunstprojekt wurde von Grenswerte/Euregio (http://www.grenswerte.eu/project/bahnfasern/nl )
finanziert.

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Eröffnung:
Mittwoch
, 10. Oktober 2012, 20.00 Uhr
Ausstellungszeitraum:
11. Oktober 2012 bis 9. November 2012

Berlin
Griechische Kulturstiftung


"Diese Welt, die kleine und die große!"
Fotoausstellung von Ilias Eliadis

Die Ausstellung findet dank der großzügigen Unterstützung von Herrn George Lidovois, MISTRAL ENERGY
 
Der Fotograf Ilias Eliadis widmet sich ausschließlich der archäologischen und der künstlerischen Fotografie. Er ist führend auf seinem Gebiet und in Bezug auf Technik und Ästhetik der modernen Kunst der Fotografie ein innovativer Geist. Der umfassende Erfolg seines Werks beruht auf der außerordentlichen Qualität seiner Arbeit und seinem intensiven Beharren auf dem Detail.
Die Anerkennung seiner Arbeit wird bestätigt durch die Zusammenarbeit mit der Akademie Athen, mit vielen Universitäten (Athen, Thessaloniki, Kreta, Ioannina, Harvard), mit der Archäologischen Gesellschaft, mit den Ephorien für Altertum, mit den Museen, dem Kulturministerium, dem Nationalen Forschungsinstitut, mit vielen privaten Institutionen und Privatsammlungen usw. Er ist exklusiver Fotograf für die Gennadius Library. Mit seiner Kamera hat er viele archäologische Stätten und die entsprechenden Funde festgehalten. Außerdem hat er Fotografien von vielen antiken Statuen veröffentlicht, aus dem Nationalmuseum Athen, den Museen von Delos und Paros, dem Museum für kykladische Kunst in Athen, aus dem Archäologischen Museum in Kairo, daneben aber auch von zahlreichen modernen Werken wie etwa aus der Nationalgalerie Athen.
Seine Arbeiten wurden in archäologische Zeitschriften, Monographien, Dissertationen und zahlreiche Aufsätze anerkannter Archäologen und Kunsthistoriker aufgenommen. Seine Fotografien haben Dutzende von Ausstellungen geschmückt. Generell hatte das Werk von Ilias Eliadis durch seinen nicht nachlassenden Anspruch und das Erreichen höchster fotografischer Kunst einen wesentlichen und entscheidenden Anteil an der ästhetischen Qualität vieler Bücher und Ausstellungen.

Konstantinos Lidovois

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Sonntag
, 7. Oktober 2012, 11.30 Uhr

Berlin, Martin-Gropius-Bau

 


Vorführung des Films "Die Olympischen Spiele im antiken Griechenland" Markos Holevas
 
Der Dokumentarfilm „Die Olympischen Spiele im antiken Griechenland“ ist eine Reihe von fünf halbstündigen Episoden, die die historische Genauigkeit mit Originalität des Drehbuchs und Einsatz modernster technischer Mittel kombiniert. Er beleuchtet die Geschichte und stellt die Olympischen Spiele dar, ausgehend von den Mythen und prähistorischen Sportveranstaltungen – eine Geschichte, die Schritt für Schritt zum weltweit bedeutendsten Sportereignis führte, mit einem einfachen Kranz aus Olivenzweigen, als Symbol des ewigen Ruhmes, als Auszeichnung für den Sieger.

Die Filmvorführung findet im Rahmen der großen archäologischen Ausstellung „Mythos Olympia – Kult und Spiele“ statt, die im Berliner Martin-Gropius-Bau vom 31. August 2012 bis zum 7. Januar 2013 präsentiert wird. Die Ausstellung geht auf eine Initiative der Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung zurück und widmet sich dem Heiligtum von Olympia, dem lokalen Kult und den sportlichen Wettkämpfen selbst, die dort alle vier Jahre organisiert wurden und die Inspiration für die Olympischen Spiele der Moderne bildeten.

Regie: Markos Holevas
Drehbuch: Stella Tsirka
Produktion: Christos Christodoulou, Stella Tsirka
Künstlerische Leitung: Kiki Pitta
Schnitt: Orpheas André
Musik: Dimitrios Papadimitriou
Bildgestaltung: Giannis Valeras
2D: Alekos Papadatos
3D: Vangelis Christodoulou
Co-Produzenten: Foundation of the Hellenic World / Mentor Communication / Seven Stars / The Twin Pines / Hexagram
 


Sonntag
, 16. September 2012, 18.00 Uhr

Berlin
Haus der Berliner Festspiele

Im Rahmen von:

 


"Rating Europe - was ist Europa wert?"

Diskussion mit Adriaan van Dis (NL), Pilar Velasco (E) und Dimosthenis Kourtovik (GR) u.a.


Moderation: Konstantinos Kosmas

Offenbar muss eine eindeutige Stärkung des europaischen Parlaments in Relation zu den Nationalparlamenten erfolgen. Sind wir aber bereit, die Souveranitat der nationalen Parlamente weitgehend aufzugeben? Und was ist sonst notwendig, um Europa wieder in Schwung zu bringen? Was ist uns Europa wert?

(literaturfestival.com)

Dimosthenis Kurtovik ist Autor, Literaturübersetzer (u.a. aus dem Englischen, Französischen, Deutschen, Dänischen, Schwedischen und Tschechischen) und einer der wichtigsten Literaturkritiker Griechenlands. Er ist 1948 in Athen geboren, studierte in Griechenland, Deutschland und Polen und arbeitet als Autor und Literaturkritiker in Athen. In deutscher Sprache liegen von ihm bereits die Romane Der Griechische Herbst der Eva-Anita Bengtson (Dialogos Verlag, 1989) und Die Mumie des Ibykus (Reclam-Leipzig, 2003) vor, das Lexikon Griechische Autoren der Gegenwart (Romiosini Verlag, 2000) sowie verschiedene Erzählungen in Anthologien. 2011 erschien bei Hestia-Verlag sein Roman Was suchen die Barbaren (Τι ζητούν οι Βάρβαροι), in dem er alte aber immer noch aktuelle Ressentiments bis militante Nationalismen unter dem dünnen Firniss der friedlichen Koexistenz im südlichen Balkan literarisch verarbeitet.

(K. Kosmas)


25.+26. September 2012

Berlin
 

 


"Europäischer Tag der Sprachen"

 



Der Europäische Tag der Sprachen geht auf eine Initiative des Europarates anlässlich des Europäischen Jahres der Sprachen 2001 zurück. Das Europäische Fremdsprachenzentrum des Europarates und die Europäische Union koordinieren seitdem am 26. September eines jeden Jahres zahlreiche, lokal organisierte Veranstaltungen in 45 europäischen Ländern zur Förderung der Mehrsprachigkeit, der 23 offiziellen Sprachen der Europäischen Union und der 200 in Europa gesprochenen Sprachen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute (EUNIC Berlin) und der Zentral- und Landesbibliothek, den Bezirksbibliotheken von Berlin und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland finden am 25. und 26. September eine Reihe von Begegnungen mit Berliner Grundschülern aus fast allen Stadtbezirken statt, um sie zum Erlernen von Fremdsprachen zu motivieren.

 

Am 25. und 26. September finden in den Berliner Bezirksbibliotheken und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zahlreiche Sprachenbäder statt: Minisprachkurse für insgesamt 1200 Kinder sollen bei Berliner Grundschulkindern das Interesse für fremde Sprachen wecken.
Die Griechische Kulturstiftung Berlin beteiligt sich mit mini Griechisch-Sprachkursen in den folgenden Bibliotheken:

Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Berlin-Kreuzberg)
Bezirkszentralbibliothek "Mark Twain" (Berlin-Marzahn)
Bibliothek "Heinrich von Kleist" (Berlin-Marzahn)
Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek (Berlin-Weißensee)


Samstag
, 8. September 2012, ab 10 Uhr

Berlin
Haus der Berliner Festspiele

Institut Francais

 

Im Rahmen von:

 


«Die superreale Welt: Graphik Novels aus Europa»
Lesungen, Kunstgespräche und Ausstellung mit Tasos Marangos (u.a.)
im Rahmen des Internationalen Literaturfestival Berlin 2012

 

Diskussion: Haus der Berliner Festspiele, ab 10 Uhr
Moderation: Lars von Törne (Der Tagesspiegel)

Der genaue Ablauf steht noch nicht fest.

Ausstellung: Institut Francais/Galerie.
Vernissage: 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 9.9.-15.10.2012, Di.+Fr. 14-19, Mi.+Do. 12-19, S. 11-15 Uhr.

 

Tasos Maragkos (Tasmar) wurde 1977 auf der griechischen Insel Syros geboren. Sein besonderes Interesse für Comics entwickelt sich, als er 1998 für ein Graphik-Design-Studium nach Thessaloniki geht. 2004 veröffentlicht er das Fanzine „bigBANG“, das in den Jahren 2005 und 2006 als bestes griechisches Fanzine bei Comicdom Awards ausgezeichnet wird. Danach erscheint „bigBANG“ 2007 bei Enati Diastasi Publications. 2007 veröffentlicht Maragkos die Ausgabe 0 von “Krak komiks”, die nach der Zusammenarbeit mit Giganto Books seine persönliche Comicheft-Serie wird. 2009 wird die dritte Ausgabe der „Krak komiks“ bei den Comicdom Awards für das beste griechische Cover ausgezeichnet, und 2010 erhält die vierte Ausgabe den Preis für das beste Comicheft. Heute lebt Tasos Maragkos in Thessaloniki, wo er Comic-Zeichnung sowie Papier- und Wandzeichnung unterrichtet

Im ersten Band von “Hard Rock” lernen wir Markos kennen. Ein junger Mann, der Mitte der 90er Jahre auf Syros lebt.
Wir treffen ihn, als er sein letztes Schuljahr beginnt, und wir erleben seine Begeisterung für Rock’n’Roll, für Mädchen und erleben, wie er als Heranwachsender von der Insel entflieht.
Natürlich kommt er in dieser ersten Episode nicht allein vor. Wir lernen auch seinen Kumpel Gogos kennen sowie Jimmy (ein echter „greek lover“), Judy, in die sich Markos blitzschnell verliebt, und seine überaus besorgte Mutter, Frau Magdalene.

 

 


Donnerstag
, 19. Juli 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung: bis 31. August 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


© Martin Andrée

 


"AFI"

Werke von Judith Allen Efstathiou, Eva Cheiladaki, Theodora Chorafas, Corinna Coutouzi, Maria Grigoriou, Yiannis Papadopoulos, Inger Carlsson und Despina Pantazopoulou.

 

Die Künstlergruppe “AFI” (Αφή, griechisch für “Berührungssinn”) wurde im Frühjahr 1979 in Athen gegründet. Die Gruppe steht für zeitgenössisches griechisches Kunsthandwerk, das unter der Verwendung traditioneller Techniken kreiert wird. Und doch gehen die Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler zumTeil weit über das hinaus, was in Deutschland unter „angewandte Kunst“ verstanden wird.

In ihren Anfangsjahren zeigten die Mitglieder von AFI ihre Arbeiten in verschiedenen Galerien. Von 1983 bis 1989 unterhielt die Gruppe ein eigenes kulturelles Zentrum in der Tripodon Straße 25 in Plaka, Athen. Auf Dauer ließ sich jedoch das Zentrum, das ohne jede Subventionen auskommen musste, nicht finanzieren.

In den folgenden Jahren gingen die Mitglieder von AFI dahe mit ihren Arbeiten in den griechischen Städten und Regionen auf Tour. 2009 wurde die Ausstellung „Upside Down“ im Benaki-Museum in Athen gezeigt. Teile dieser Präsentation sowie ganz neuen Arbeiten waren in März/April 2012 erstmals in Deutschland in der Handwerksform Hannover zu sehen.

 

Infoblatt zu den Künstlerinnen und Künstlern und ihre Werke

 


12. Juni - 12. August 2012

Bonn
Akademisches Kunstmuseum –
Antikensammlung der Universität Bonn


© Socratis Mavrommatis

Eine Ausstellung des Akademischen Kunstmuseums - Antikensammlung der Universität Bonn,
des Amtes für die Restauration der Akropolis-Denkmäler
und der Griechischen Kulturstiftung Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag 15–17 Uhr, Sonntag 11–18 Uhr


"DIE RESTAURIERUNG DER ATHENER AKROPOLIS"
mit Photographien von Socratis Mavrommatis

 

Die Restaurierung der Athener Akropolis ist eine Photoausstellung, welche die über 30jährigen Restaurierungsarbeiten an der Akropolis dokumentiert. Diese weltweit wohl einzigartige Anstrengung zum Erhalt und zur künftigen Wahrung eines Weltkulturerbes und des zweifellos wichtigsten klassischen Monuments in Griechenland, ist das Komitee bzw. das Amt für die Restauration der Akropolis-Denkmäler verantwortlich.

Socratis Mavrommatis wurde mit der photografischen Dokumentation dieses jahrelangen Arbeitsprozesses beauftragt. Seine Photoarbeiten zeichnen sich aus durch große dokumentarische Präzision, aber auch durch eine ästhetische Sensibilität, die weit über das rein Dokumentarische hinausgeht; in ihrer langjährigen Begleitung des Restaurierungsprozesses stellen sie eine einzigartige Sammlung dar.

Eröffnung: Sonntag, 10. Juni 2012, 11 Uhr.

Es sprechen:
Prof. Dr. Frank Rumscheid, Direktor des Akademischen Kunstmuseums,
Prof. Dr. Claudia Wich-Reif, Prodekanin der Philosophischen Fakultät,
Nicolas P. Plexidas, Generalkonsul der Republik Griechenland,
Zacharias Karatsioumpanis, Griechische Kulturstiftung Berlin
 

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Griechischen Generalkonsulats in Düsseldorf.

 


Mittwoch
, 6. Juni 2012, 20.00 Uhr
 

Berlin
Griechische Kulturstiftung


A. Veroucas: Salome, 2011

Dauer der Ausstellung: bis 11. Juli 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


© Martin Andrée

 


"ALEXIS VEROUCAS: VINCTI SUMUS"

WERKE AUS DER THANASSIS MICHAILIDIS SAMMLUNG

 

Alexis Veroucas  lernte in der Grafik-Werkstatt  CERULEUM/Lausanne und studierte Kunstgeschichte am “Institut d’Art et Archéologie”, Sorbonne, Paris IV. Von 1988 bis 1995 studierte er Malerei bei  Leonardo Cremonini und Lithographie bei Abraham Hadad an der Pariser École nationalesupérieure des beaux-arts.
Einzelausstellungen sind in der Galerie Flak (Paris), in der Kunsthalle (Aithousa Technis, Athen), in der Galerie Epsilon (Thessaloniki), auf der Art Athina 2011 (Thanassis Frissiras Gallery). 2004  ist er mit dem "Prix du Conseil National de Monaco" auf der Exposition PIAC ausgezeichnet.

 

In der Ausstellung unter dem Titel Vincti Sumus werden 11 Werke aus der Sammlung von Thanassis Michailidis präsentiert. Der Schwerpunkt liegt in der Leidenschaft der menschlichen Figur, vor allem "die Instinkte eines Mannes mittleren Alters" in Kontrast zu der satten Geometrie Motiver aus der islamischen Keramik.


Der Ausstellungskatalog in pdf


Samstag
, 2. Juni 2012, 16.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

Ein Projekt der literaturwerkstatt berlin
in Kooperation mit der
EUNIC Berlin und der
Griechischen Kulturstiftung Berlin

 


"Poesiegespräche: Renshi"
Ein interaktives Gedicht:
Junge Dichter über die Krise Europas, über Poetik und Politik
Im Rahmen des Poesiefestivals Berlin 2012

Mit:
Claudia Gauci (Malta)
Jen Hadfield (Großbritannien)
Jonás Hájek (Tschechien)
Marko Pogacar (Kroatien)
Yannis Stiggas (Griechenland)
Arvis Viguls (Lettland)

Moderation: Uljana Wolf, Dichterin (Berlin)

Was ist übrig von der Idee Europas - diesseits von politischer Symbolik und den mächtigen Gesetzen des Markts? Gibt es noch so etwas wie ein europäisches Lebensgefühl, einen kulturellen Dialog, oder wird all das überschattet von der aktuellen Krise?
28 junge Dichter aus allen EU-Ländern (und Kroatien) schrieben exklusiv für das poesiefestival berlin ein Kettengedicht, in dem sie sich literarisch mit Fragen zu Gegenwart und Zukunft Europas ausienandersetzen.
Bevor ihr "Renshi" am Abend zur Weltpremiere kommt, geben sie in fünf Gesprächsrunden einen Einblick in seine Entstehung sowie in die gesellschaftlichen, politischen und literarischen Hintergründe.
In für Berliner Botschaften und Kulturinstituten diskutiert jeweils eine von fünf Renshi-Gruppen über die Realitäten in den jeweiligen Ländern, über das Verhältnis von Lyrik und Politik generell und über die Erfahrungen beim Schreiben eines kollektiven zeitkritischen Gedichts.

In englischer Sprache.
Mehr Informationen und Biografien der Autoren unter
www.poesiefestival.org

 


4.-30. Mai 2012

Berlin
Arsenal

Foto aus "Attenberg"

Kino Arsenal
im Filmhaus am Potsdamer Platz
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin
Tel.: + 49 (0) 30 26955 - 100
ticket@arsenal-berlin.de
Preise: 6,5 € | erm. 5 €
www.arsenal-berlin.de

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Arsenal Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Greek Film Centre und des Filmverleihs Rapid Eye Movies. Der Hand-Over-Cinema-Abend ist eine Kooperation mit dem Goethe-Institut, LaborBerlin und LabA.

 

Flyer Neues griechisches Kino


"Neues Griechisches Kino"
Filmfestival

 

Griechenland macht von sich reden – mit Innovationen filmischer Art. Eine junge Generation von Filmemacherinnen und Filmemachern setzt der wirtschaftlichen Misere ein immenses künstlerisches Kapital in Form von neuen ästhetischen Ansätzen entgegen. Mit einfallsreichen, unkonventionellen und bisweilen verstörenden Bildern gibt sie dem internationalen Autorenkino neue Impulse und sorgt auf den großen Festivals für Aufsehen.

Die Auswahl von 13 aktuellen griechischen Spiel- und Dokumentarfilmen aus den Jahren 2009 bis 2012 – die meisten sind erstmalig in Berlin zu sehen – präsentiert eine enorm vielgestaltige Kinematografie, die sich vom „Neuen griechischen Kino“ der 70er Jahre deutlich absetzt. Es handelt sich um einen Umbruch, um einen Aufbruch weg von klassischen Formaten und Konventionen, der eine Revitalisierung der griechischen Filmlandschaft bewirkt. Das zeitgenössische griechische Kino ist wagemutig, amüsant, sperrig, verrückt, visionär und heterogen. Es ist individuell, unangepasst und radikal eigenwillig. Es experimentiert mit verschiedenen künstlerischen Formen und lässt sich nicht in Kategorien stecken. Es sucht Wege der Finanzierung unabhängig von staatlicher Förderung. Es ist weder das Ergebnis einer politisch-ökonomischen Initiative, noch kann man von einer Bewegung oder Schule sprechen, obwohl die Filmemacher untereinander vernetzt sind, häufig zusammen arbeiten oder sich bei ihren Projekten unterstützen. In einer Zeit des politischen, ökonomischen und moralischen Kollapses entstanden, machen die meisten Filme die tiefe soziale Krise Griechenlands nicht zum Thema im Sinne einer politischen Botschaft – doch sie erzählen fast alle mehr oder weniger direkt von denselben Problemen: Wirtschaftskrise, Sprachlosigkeit, Dysfunktionalität der Familie, Gewaltbereitschaft, Xenophobie, Lethargie und Mangel an Visionen. Ein skeptischer Umgang mit Sprache, ein Sinn fürs Groteske, die Suche nach Identität und vor allem die scharfe Kritik an Rolle und Zustand der Familie charakterisiert viele aktuelle griechische Filme – genauso wie eine außerordentliche künstlerische Vielfalt.

Die beiden prominentesten Vertreter des neuen griechischen Kinos sind im Arsenal zu Gast:
Am 4. & 5. Mai präsentiert Yorgos Lanthimos seine Filme ALPEIS und DOGTOOTH
und
am 10. Mai findet die Berliner Premiere von ATTENBERG in Anwesenheit von Athina Rachel Tsangari statt.

Programm:

Freitag, 4.5., 20 Uhr, Eröffnung in Anwesenheit von Yorgos Lanthimos & Montag, 7.5., 20 Uhr
ALPEIS/Alpen, Yorgos Lanthimos, Griechenland 2011, OmU, 93 min. (Kinostart: 14.6.)

Samstag, 5.5. 19 Uhr, in Anwesenheit von Yorgos Lanthimos & Samstag, 19.5., 21 Uhr
KYNODONTAS/Dogtooth, Yorgos Lanthimos, Griechenland 2009, OmE, 94 min 

Samstag, 5.5. 21.15 Uhr & Donnerstag, 17.5., 21 Uhr
MACHEROVGALTIS/Knifer, Yannis Economides, Griechenland 2010, OmE, 108 min

Sonntag, 6.5., 20 Uhr & Samstag, 26.5., 19 Uhr
ADIKOS KOSMOS/Unfair World, Filippos Tsitos, Griechenland/D 2011, OmE, 118 min

Dienstag, 8.5., 20 Uhr & Mittwoch, 16.5., 21 Uhr
WASTED YOUTH, Argyris Papadimitropoulos, Jan Vogel, Griechenland 2011, OmE, 98 min 

Mittwoch, 9.5., 20 Uhr
"Hand Over Cinema" LabA (Laboratory Athens) und LaborBerlin (das Programm dazu entnehmen Sie bitte dem Flyer. Mehr Infos: Goethe-Institut, Athen)

Donnerstag, 10.5., 20 Uhr, in Anwesenheit von Athina Rachel Tsangari
ATTENBERG, Athina Rachel Tsangari, Griechenland 2010, OmU, 95 min  (Kinostart: 10.5.)

Samstag, 12.5., 21 Uhr & Freitag, 18.5., 19.30 Uhr
L, Babis Makridis, Griechenland 2012, OmE, 87 min   

Sonntag, 13.5., 19 Uhr & Dienstag, 29.5., 20 Uhr
HORA PROELEFSIS/Homeland, Syllas Tzoumerkas, Griechenland 2011, OmE, 111 min 

Montag, 14.5., 20 Uhr (in Anwesenheit Athanasios Karanikolas) & Mittwoch, 30.5., 21 Uhr
KHAIMA/Tent, Athanasios Karanikolas, Griechenland/D 2010, OmE, 86 min

Dienstag, 15.5., 19 Uhr & Sonntag, 20.5., 21 Uhr
MAVRO LIVADI/Black Field, Vardis Marinakis, Griechenland 2010, OmE, 104 min  

Dienstag, 15.5., 21 Uhr & Freitag, 25.5., 21 Uhr
STRELLA Panos H. Koutras, Griechenland 2009, OmE, 111 min

Montag, 21.5., 21 Uhr & Sonntag, 27.5., 21 Uhr
THE PALACE, Ioannis Roumeliotis, Griechenland/D 2010, OmE, 80 min

Mittwoch, 23.5., 21 Uhr & Montag, 28.5., 19 Uhr
TUNGSTEN, Yorgos Georgopoulos, Griechenland 2011, DCP, OmE, 98 min

 


Mittwoch
, 9. Mai 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Leonidas Chrysanthopoulos: Aufbruch in Armenien.
Aus dem englischen Übersetzt von Edit Engelmann.
Gebunden, 194 S., 18,90€
ISBN: 978-3-942223-13-3
 


"Aufbruch nach Armenien: Chronik eines Diplomaten".
Lesung und Diskussion mit dem Autor, Botschafter a. D. Leonidas Chrysanthopoulos.

 

Moderation: Andreas Deffner

In Zusammenarbeit mit dem Größenwahn Verlag, Frankfurt/M.

Unter der Schirmherrschaft der Botschaften Armeniens und Griechenlands
Grußwort: S. E. Herr Botschafter Armeniens in der BRD, Armen Martirosyan

 

Als die Sowjetunion auseinanderfiel, konkurrierten Russland, die EU und die USA um die führende Rolle im Kaukasus. Ein blutiger Krieg zwischen Aserbaidschan und der Enklave Bergkarabach, die von Armeniern bevölkert war, wurde zum Mittelpunkt dieses Machtkampfes.
Von "Exil in Jerewan" schrieb die griechische Presse über die Stationierung von Leonidas Chrysanthopoulos und seinen drei Mann Botschaftsspersonal. Für ihn jedoch bedeutete dieser Posten des ersten Botschafters Griechenlands im neuen unabhängigen Armenien eine goldene Gelegenheit, eine Freundschaft zu erneuern, die so alt war wie die
Geschichte.

Botschafter Chrysanthopoulos, der auch die Präsidentschaft der Europäischen Union repräsentierte, erzählt die Insider-Story. Er spricht zum ersten Mal darüber, wie externe Mächte während des fehlgeschlagenen Coup d’État im Oktober 1993 in Moskau die Unabhängigkeit Armeniens bedrohten. Er beschreibt die Entwicklung der EU Politik in dieser Region und gibt Einblicke in die Arbeitsweise einzelner Regierungsführer.
Der Autor erzählt von den abenteuerlichen Aspekten des Lebens eines Botschafters, von seiner diplomatischen Arbeit und den humanitären Hilfsprojekten, in die er involviert war, von seinen persönlichen Eindrücken über Kultur und Sehenswürdigkeiten, und vor allem von den Lebensumständen, unter denen die Armenier versuchten ihr Land aufzubauen.

 

Größenwahn Verlag


Donnerstag
, 3. Mai 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

Dauer der Ausstellung: bis 1. Juni 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"Axis Mundi"
Bilder, Skulpturen und Konstruktionen von

Pavlos, Kostas Tsoklis, Christos Karas, Filolaos, Kottis, Giorgos Xenos, Thodoros Manolidis, Dimitris Kontos und Dimitris Mitaras

aus der Sammlung Sofoklis Rovis.

Kuratorin: Maria Kotzamani

Die Sammlung von Sophoklis und Sonia Rovis ist in einer langen ikonographischen Tradition eingegliedert: Mit dem Baum als ihrem gemeinsamen Nenner gibt jeder der Künstler, die an dieser Ausstellung teilnehmen, interessante und sehr persönliche Aspekte ihrer darstellerischen Interpretation und bieten somit die Möglichkeit mehrerer und verschiedener Lesarten an.

Die ursprüngliche, nicht bildliche, sondern begriffliche Konzeption des Baumes ist der Kern der Arbeit von Pavlos, welche dann eine eigene Form, angepasst an die Arbeitsmaterialien annimmt: den farbigen Papierbänden aus geschredderten Plakaten, das fröhliche Konfetti, die bunten, kleinen Papierstückchen in unendlichen Kombinationen.

Das Baum-Bild, in Koordination mit dem Wechsel der Jahreszeiten, besitzt eine Schlüsselrolle in der Arbeit von Kostas Tsoklis, der sehr methodisch nach den Grenzen zwischen Realität und Illusion sucht.

Die Bäume bzw. das Laub von Christos Karas stammen aus der Tradition der Romantik und werden mit einem archetypisch-weiblichen Bild der Natur als Frau, die für die revitalisierende Kraft der Liebe und der Fortsetzung des Lebens steht, in direkte Verbindung gebracht.

Die Steinskulptur des Bildhauers Filolaos besitzt eine subtile, wenn auch fesselnde, Ehrfurcht erregende Kraft, die assoziativ auf den Baum der Welt aus den Urmythen der Menschheit hinweist. So kompakt und enorm in seiner symbolischen Dimension sieht er wie ein unzertrennliches Teil der Natur aus. Es ist der Baum des Lebens, der ewigen Erneuerung und Globalität der Welt.

Der bunte Baum von Kottis sieht aus, als käme er aus den magischen Paradiesgärten und ruft Bilder zärtlicher Momente aus den Jahren der verlorenen Unschuld hervor.

Giorgos Xenos’ Baum-Thematik ist ein Anreiz für die Neuschaffung eines eigenen, poetischen Universums, indem er die Form in unendliche Formationen gestikulierender Rhythmen auftrennt, die die Gedanken jenseits des Vergänglichen führen.

Der stilisierte Baum von Theodoros Manolidis findet seinen idealen Platz in dem kunstvollen und inflationären Umfeld des „magischen Realismus“, der tausende Assoziationen und mystische Erzählungen hervorruft.

Von einer tiefen und scharfsinnigen Beobachtung der Natur ausgehend wird Dimitris Kontos allmählich zu einer Überschreitung der Naturphänomene geführt. Seine Bäume sehen aus, als hätten sie ihre Wurzeln tief bis ins Herz der Erde geschlagen, wobei ihre Wipfel symbolisch den Himmel berühren.

Bei dem hauptsächlich als Porträtmaler bekannten Dimitris Mitaras besitzen die Bäume dieselbe Dynamik und die kräftige Gestik, die auch seine Porträts aufweisen. Es sind lebendige Organismen mit einer kräftigen Lebensenergie. Die Säfte, die durch ihre Stämme und Äste fließen, sind wie das Blut in den Adern der Menschen.

 


VERANSTALTUNGSTIPP:

19. und 20. April 2012, jeweils um 21.00 Uhr

Berlin
b-flat jazz club

b-flat
Accoustic Music + Jazz Club
10119 Berlin-Mitte
Rosenthaler Str. 13
Tel+Fax +49 30 2833123

Karten: 13/10 €

 




"Checkmate in 2 Flats"

Dimitris Varelopoulos (Akustik- und E-Gitarre, Laute, Gesang), Alexandros Kapsokavadis ( klassische Gitarre, Gesang), Giorgos Kontoyiannis (Lyra, Percussion), Petros Lampridis (Electric & Fretless E-Bass, Kontrabass), Spyridoula Baka (Gesang ), Yiannis Tsioulakis (Klavier, Gesang), Kostas Tsioulakis (Keyboards, Schlagzeug)

"Schachmatt in 2 vermindernden Halbtonschritten"
Ihre Musik wartet mit Elementen traditioneller griechischer Musik auf und ist zugleich durch eine harmonische und rhytmische Entwicklung geformt, die vornehmlich durch Jazz beeinflusst wurde.

Die Band "Checkmate in 2 Flats" wurde 1999 gegründet. Obwohl sie zunächst als reine Coverband begann, präsentierte sie schon bald ihre eigenen Kompositionen und veröffentlichte dann auch ihr erstes Album mit dem gleichnamigen Titel. Produziert wurde es von Nikos Grapsas und "Forces of Aegean":  Filocalia Romana Productions im Januar 2003. Nach der Veröffentlichung des Albums, führte es die Band zu einer Reihe von Auftritten in Athen sowie auf Festivals in ganz Griechenland und auch im Ausland. Weiterhin führten die musikalischen Experimente der Gruppe sowie ihr Bestreben mit den wohletablierten Angehörigen der Athener Ethno-Jazz Musikszene zu kooperieren, zu einem längeren Prozess musikalischer Aufnahmen, der schließlich im zweiten Album der Band gipfelte. Dieses trägt den Titel "A Lie that Sounds True" und wurde von Nikos Xydakis und Haig Yazdjan für Universal Music im November 2005 produziert.
Vier Jahre später, im Mai 2009, also eine Dekade nach ihrer Gründung, veröffentlichte die Band ihr nächstes Album, "Empty moon".
2011 produzierte und veröffentlichte "Checkmate in 2 Flats" dann online ihre neusten Studio-Arbeiten. Darin enthalten sind vier Kompositionen beruhend auf den Dichtung von Miltos Sahtouris.

Im Jahr 2007 re-arrangierten "Checkmate in 2 Flats" den traditionellen Song "On the rose tree" für die Weltmusik-Kompilations-CD, "Suara; Voices from 3 Continents", der Limkokwing Universität (Kuala Lumpur - Malaysia).
Im Jahr 2008 komponierte und präsentierte "Checkmate in 2 flats" einen Soundtrack für einen von Lotte Reinigers Animationsfilmen, in Zusammenarbeit mit dem musikalischen Institut der Universität von Athen.

Sowohl in der Vermischung akustischer und elektronischer Sounds als auch in der instrumentalen Kontrastierung der modernen griechischen Sprache offenbart sich ihre Idee einer Neudefinition von Weltmusik in der Ära der Globalisierung.

 


VERANSTALTUNGSTIPP:

Mittwoch, 18. April 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Philharmonie, Kammermusiksaal

Konstantinos Athanasakos – Klavier
Maria Ossowska - Violine
mit Damien Ventula - Cello

Preise: 30,85€ | 24,35€ | 18,85€
Karten bestellen

 


"Hommage à Astor Piazzolla"
Konstantinos Athanasakos
, Klavier

 

20 Jahre nach dem Tod von Astor Piazzolla lässt der Pianist Konstantinos Athanasakos in der Berliner Philharmonie in seiner Hommage an den großen Meister, dessen geheimnisvolle und leidenschaftliche Jazz-Tango Musik wieder aufleben. Erleben Sie mit Konstantinos Athanasakos die Geschichte des Tangos, wenn er die berauschenden Tangos in klassischen Interpretationen ertönen lässt, begleitet von zwei Gästen, der Violistin Maria Ossowska und dem Cellistin Damien Ventula.

Konstantinos Athanasakos wird seit 1996, als seine leidenschaftliche Bewunderung für Piazzolla's Schaffen in den USA und Paris begann, von berühmten Musikern und Kritikern als "ein Pianist von tiefempfundener Kultur, Intensität, Phantasie und kommunikativer Kraft..." beschrieben oder einfach gesagt, als das Ergebnis, wenn James Bond und Astor Piazzolla ein Kind hätten. Diese schmeichelhafte Aussage spannt den Bogen von seinem beeindruckenden musikalischen Talent über seine charismatische Person.

In den letzten Jahren folgten viele Konzerte, Vorträge und Preise mit Interpretationen von klassischem und avantgardistischem Repertoire. Dieses Jahr jedoch wendet er seine Aufmerksamkeit wieder Piazzolla und seiner Musik zu, um "Adios Nonino" zu sagen.

www.athanasakos.com

http://www.facebook.com/#!/pages/Pianist-Konstantinos-Athanasakos/189851844079

 

 


VERANSTALTUNGSTIPP:

Freitag, 13. April 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Kino im Martin-Gropius -Bau

Im Rahmen des Berliner
Musik-Film-Marathon,
10.-24. April 2012

Tickets: € 7, ermäßigt: € 6,/ € 5
(für Kinder u. Jugendliche bis 18 Jahre)
Double-Feature: € 10 / 6-er Karte: € 30
Kartenreservierung:
T: 030-323 75 26 / F: 030-324 94 31
contact@take-off-productions.de
Abendkasse:
Öffnung täglich jeweils 1 Std. vor Vorstellungsbeginn
Online-Kartenbestellung und weitere Informationen bei www.musik-film-marathon.de
 




"ANAPARASTASIS: LIFE & WORK OF JANI CHRISTOU (1926-1970)"
Dokumentarfilm (GR 2012)

Regie: Costis Zouliatis
95 Min., OmeU

Im Rahmen des II. Berliner Musik-Film-Marathons (10. 4. - 24.4.2012) stellt Costis Zouliatis - Filmemacher, Pianist, Komponist, Musikautor und -wissenschaftler - seinen ersten abendfüllenden Dokumentarfilm ANAPARASTASIS: LIFE AND WORK OF JANI CHRISTOU (1926-1970) vor.

Seit Jahren recherchiert Zouliatis das Leben und Werk des griechischen Komponisten Jani Christou. Der 1926 in Athen geborene Jani Christou nahm Klavierunterricht bei der griechischen Pianistin Gina Bachauer (1913-1976). Er studierte Philosophie an der University of Cambridge bei Ludwig Wittgenstein und Bertrand Russell.
Während seines Philosophiestudiums nahm er privaten Kompositionsunterricht bei dem Alban Berg-Schüler Hans Redlich sowie bei dem katalanischen Komponisten und Arnold Schönberg-Schüler Roberto Gerhard. 1956 heiratete er die Malerin Theresia Horemi, die ihn maßgeblich unterstützte. Im selben Jahr kam sein einziger Bruder Evangelos, ein Schüler C.G. Jungs, bei einem Verkehrsunfall zu Tode. Der Verlust des Bruders, der gleichzeitig sein Mentor war, hat Jani Christou tief getroffen und sein Schaffen nachhaltig geprägt. Er veranlasste dann posthum die Veröffentlichung dessen Buches The Logos of the Soul.
1960 ließ sich das Paar Christou auf der Insel Chios und in Athen nieder; Aufbau eines privaten Aufnahmestudios und Fortsetzung seiner kompositorischen Arbeit. Es entstehen für das griechische Nationaltheater und das experimentelle Art Theatre unter der Leitung von Karolos Koun die Werke Agamemnon, Der gefesselte Prometheus, Die Frösche, Persai und Ödipus Rex.

Jani Christou gilt als der bedeutendste Komponist und Neuerer seiner Generation. Bei einem Verkehrsunfall in Athen kam Jani Christou 1970, an seinem 44. Geburtstag, ums Leben.

Mehr Infos: http://anaparastasis.info/

 


VERANSTALTUNGSTIPP:

5. April-9. Juli 2012

Berlin
Kino im Martin-Gropius -Bau

 

 

 


Die Costakis-Sammlung in Berlin
"Baumeister der Revolution: Sowjetische Kunst und Architektur 1915-1935"

Mit Fotografien von Richard Pare

Kuratorinnen: Maria Tsantsanoglou, Maryanne Stevens

Die Ausstellung „Baumeister der Revolution“ lenkt den Blick auf einen Bereich der sowjetischen Avantgarde, der in Europa und darüber hinaus relativ unbekannt geblieben ist: die Architektur. Auch in Russland und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind die Namen der meisten Architekten weitestgehend vergessen. Ihre Bauten sind nicht in dem Maße Teil des kulturellen Gedächtnisses geworden, wie es das „Neue Bauen“ im Westen ist.
Die Ausstellung stellt dieses beeindruckende Kapitel der Avantgarde auf ungewöhnliche Weise vor, indem sie drei inhaltliche Ebenen miteinander verschränkt. Ausgewählte Werke der frühen Avantgarde, u.a. von El Lissitzky, Gustav Kluzis, Ljubow Popowa, Alexander Rodtschenko oder Wladimir Tatlin zeigen die intensive Beschäftigung der Künstler seit 1915 mit Fragen von Form, Raum und Materialität.
Nach der Revolution engagierten sie sich in verschiedenen Gremien für die Umsetzung dieser Ideale wie 1919−20 in der Kommission für die Synthese von Malerei, Bildhauerei und Architektur.

Katalog:
Baumeister der Revolution. Sowjetische Kunst und Architektur 1915 – 1935
Mehring Verlag, ca. 270 Seiten, ca. 250 Abbildungen
Museumsausgabe (Softcover) € 25 (ISBN 978-3-88634-126-9), Buchhandelsausgabe (Hardcover) € 39,90 (ISBN 978-3-88634-096-5)

 

Die Ausstellung wurde organisiert von der Royal Academy of Arts, London, in Zusammenarbeit mit dem Martin-Gropius-Bau, Berlin, und dem State Museum of Contemporary Art-Costakis Collection, Thessaloniki,und unter Beteiligung des Schusev State Museum of Architecture, Moskau.

 


Mittwoch
, 28. März 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Petros Avlidis: Chauffeur. [Σοφέρ]. Gavriilidis-Verlag, Athen 2012, 251 S.

Erhältlich über www.artificium.de

 


© Martin Andrée

 


"Chauffeur".

Lesung und Diskussion mit dem Autor Petros Avlidis.

 

Moderation/Übersetzung: Anna Lazaridou

 

 

West-Berlin, Anfang der 80er. Der Erzähler kommt in Berlin für seine Fachausbildung als Psychiater an. Dreißig Jahre später erzählt er Geschichten aus dem ersten Jahrzehnt seines Lebens dort, bis zum Mauerfall.
Berühmte und Verkannte, Stars und Sternchen, Bohemiens und Straights, ihr Stil und ihre Stammkneipen, alle sind auf der Suche nach dem Leben, so wie es sich jeder für sich vorgestellt hat und soweit man es aushalten kann - das sind die Referenzen des Erzählers; mit weit geöffneten Augen und Ohren verstrickt er sich in eine Dauerwanderung.

Ιm Hintergrund, die Stadt mit ihrer Mauer.

Petros Avlidis ist 1955 in Thessaloniki geboren. 1980 ging er für seine Fachartztausbildung für Psychiatrie nach West-Berlin. Bis 1989 war er in diversen psychiatrischen und sozial-psychiatrishen Einrichtungen, Institutionen und Projekten, von 1990 bis 1998 als niedergelassener Psychiater in eigener Praxis in Berlin tätig. 1998 legte er seinen Arztberuf nieder und lebt seitdem ausschließlich als freier Autor zwischen Berlin und Griechenland. 1999 veröffentlichte er loveaffairinshortcuts [Λοβαφερινσορτκατς] und 2008 Hitz/Fullmix [Καψα-χιτ /φουλ-μιξ]. Der Chauffeur ist sein neuestes Buch und das erste einer angekündigter "Berlin-Trilogie".

 

West-Berlin,  äußerster Osten.
Die Grenze mit den Nebenan bildet der Fluss. Und die Mauer.
Häuser, Fabrikgebäude und Ruinen, alt und verlassen.
Die Bewohner: Türken und Jugendliche, arm im Allgemeinen. An Geld.
Von den Anderen verlassen und frei, voll kreativ. Und voll im Kampf für ein besseres Jetzt.
Arbeitslose, Faulpelze, Lebenskünstler, Gejagte und Problembeladene jeder Art und jeden Lasters, illegale Einwanderer, Schmuggler und Kleinhändler. Konterbande jeglicher Art. Und Qualität.
Und wir reden hier nicht von Hasch. Oder von Schnee und Tabletten – viel zu banale Substanzen. Wir reden hier von Ideen, Mann.
Und von Stil.
Harte Drogen.

 


16.-18. März 2012

Leipzig
Leipziger Buchmesse

Forum OstSüdOst in Halle 4, Stand E505

Tickets: Tageskarte            11 €
Tageskarte erm.                  9 €
Nachmittagskarte ab 15.30 6 €

Eine Veranstaltung von:

 

- Botschaft der Republik Estland (Berlin)

- Griechische Kulturstiftung (Berlin)

- Botschaft der Republik Kroatien
  Kulturabteilung/S. Fischer Stiftung

- Botschaft der Republik Litauen, Kulturabteilung
  (Berlin)

- Polnisches Institu Berlin, Filiale Leipzig

- Rumänisches Kulturinstitut (Berlin)

- Schweizerische Botschaft, Kulturabteilung (Berlin)

- Botschaft der Republik Serbien (Berlin)

- Slowakisches Institut (Berlin)

- Botschaft der Republik Slowenien (Berlin)

- Instituto Cervantes und Institut Ramon Llull (Berlin)

- Collegium Hungaricum Berlin –
  Das Ungarische Kulturinstitut

- Tschechisches Zentrum (Berlin)

- Kulturabteilung der Republik Zypern (Berlin)

Mit Unterstützung der
EUNIC-Berlin

und der Leipziger Buchmesse


"Kleine Sprachen-Große Literaturen".

Lesungen und Buchpräsentationen in Leipzig und Berlin.

 

Kleine Sprachen – große Literaturen sind gemeinsame Lesungen zeitgenössischer Autorinnen und Autoren aus in Deutschland selten gelesenen Sprachen; entstanden ist die Reihe aus dem Kreis der EUNIC-Mitglieder.
Mittlerweile im zehnten Jahr, waren bisher Autorinnen und Autoren aus 21 verschiedenen Sprachen bzw. Sprachräumen bei den Lesungen vertreten. In diesem Jahr begrüßen wir auf der Leipziger Buchmesse 14
Autorinnen und Autoren aus Estland, Griechenland, Kroatien, Litauen, Polen, Rumänien, die Schweiz (Rätoromanisch), Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien (Katalanisch), Tschechien, Ungarn und Zypern. Alle Veranstaltungen finden statt auf der Leipziger Buchmesse im Forum OstSüdOst in Halle 4, Stand E505

Das Programm:

Donnerstag, 15.03., 15:00-16:00 | Von heute
Peeter Helme (EST)
Robert Perišić (HR)
Mileta Prodanovic (SRB)
Moderation: Alida Bremer

Freitag, 16.03., 15:00-16:00 | Von Gewalt
Mojca Kumerdej (SL)
Blanca Busquets (ESP)
Edina Szvoren (HU)
Moderation: Gregor Dotzauer

Freitag, 16.03., 16:00-17:00 | Vom Klang
Arno Camenisch (CH)
Sigitas Parulskis (LIT)
Sergey Zhadan (UKR)
Moderation: Christiane Lange

Samstag, 17.03., 15:00-16:00 | Vom Rande
Christos Ikonomou (GR)
Sylwia Chutnik (PL)
Monika Kompaníková (SK)
Moderation: Jörg Plath

Samstag, 17.03., 16:00-17:00 | Vom Umbruch
Panos Ioannides (CY)
O. Nimigean (ROM)
Jaroslav Rudiš (CZ)
Moderation: Panagiotis Kouparanis

Auch in diesem Jahr wird wieder eine Anthologie der Texte erscheinen, die mit finanzieller Unterstützung von EUNIC Berlin bereits auf der Buchmesse präsentiert werden wird. Mehr über die erste Anthologie der Reihe, die im Jahr 2011 erschienen ist, erfahren Sie hier.

Für das Berliner Publikum gibt es wie jedes Jahr die traditionelle Nachlese in der Literaturwerkstatt Berlin mit drei Autoren aus dem Leipziger Programm am
19. März um 20 Uhr. Es moderiert Joachim Scholl (Deutschlandradio)

 


Donnerstag
, 15. März 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Christos Ikonomou: Es geschieht doch was, Du wirst es sehen [Κάτι θα γίνει, θα δεις]. Polis-Verlag, Athen 2010.
264 S.

Ausgezeichnet mit dem 1. Staatspreis für Literatur (Rubrik Erzählung)

 


"Es geschieht doch was, Du wirst es sehen". Ein Abend mit Christos Oikonomou
Literaturlesung und Diskussion

 

Moderation: Konstantinos Kosmas

Die sechzehn Erzählungen von Christos Ikonomou bilden Momentaufnahmen von Menschen, die in finanzieller Not leben, sie sind Röntgenbilder einer wachsenden Minderheit, die im heutigen Griechenland der finanziellen und ethischen Krise gerne ausgeblendet wird.
Alle Erzählungen spielen in den ärmlichen Arbeiter- und Hafenarbeitervierteln in und um Piräus. Im Mittelpunkt stehen Menschen des Prekariats, und zwar keine Migranten aus Asien oder Nordafrika und keine arbeitslos gewordenen  Angestellten aus der Mittelschicht, sondern Griechen, deren Eltern schon an den selben Orten geboren sind und wohl selber nie etwas anderes kannten als das Leben in den Kneipen am Hafen von Piräus und deren Umgebung und am Hafen selbst, mit ihren oft seltsam klingenden Arbeitsplätzen „Eiswürfellieferant“, „Tütenmacher“ oder in ihren Wohnungen, in einer in der Literatur, aber auch im Alltagsleben sonst völlig unbekannten Stadt.
Ikonomous Figuren leben in kleinbürgerlichen Mietskasernen, besitzen mal ein Auto, mal ein Handy, einer singt Rockmusik vor sich hin, ein anderer kann sogar spanische Gedichte rezitieren, sie haben Humor, sind nicht marginalisiert, das heißt, sie leben in keinem abgekapselten Mikrokosmos, sie stehen mitten im Leben; doch sie sind entweder arbeitslos geworden oder so überschuldet, dass ihre Existenz bedroht ist. Diese Menschen, die ganz unten leben, wirken hier nicht wie sozialkritische Stereotypen, sondern erstaunlich „vertraut“: Die 50-60-Jährigen, die nachts vor dem Arbeitsamt warten, um am kommenden Morgen als erste dran zu sein, und deren Lebensgeschichten eigentlich kurze Theaterszenen bilden, wie das Paar, das die letzte Nacht in seinem Haus auf Salamis verbringt, bevor beide als Gastarbeiter nach Bulgarien gehen.
Ikonomou kennt diese Menschen, ihr Milieu und ihr verbales und körperliches Idiom gut. Er kennt auch diese unbekannten Ecken der griechischen Hauptstadt, die eigentlich hässlich sind und doch eine besondere Schönheit haben und insofern bestens zur Poesie und treffsicheren Sprache dieser seltsam anrührenden Erzählungen passen.
Der Erzählband Es geschieht doch was, Du wirst es sehen wurde sofort nach dem Erscheinung im Frühjahr 2010 in fast allen Medien als die größte Entdeckung des Jahres gefeiert.

K. Kosmas



Christos Ikonomou
, 1970 in Athen geboren, wuchs auf Kreta auf und lebt heute als freier Autor und Übersetzer in Piräus. Sein Autorendebüt war 2003 mit einem Erzählband.

 


Donnerstag
, 8. März 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

Dauer der Ausstellung: bis 20. April 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

Die Vernissage wird in Zusammenarbeit der
Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr (EOT)
im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse (ITB) organisiert.




© Martin Andrée
 


"Stille Natur"
Eine Ausstellung mit Bildern von
Stavros Kotsireas

 


Kuratorin: Eleni Markopoulioti


Wenn man sich die gepaarten Werke von Stavros Kotsireas ansieht, dann kommt man nicht umhin, nach den Binärprinzipien zu suchen, die sie definieren. Mein persönlicher Versuch sähe etwa so aus: Inspiration – Kreation, Gegenstand – Abbildung, Natur – Kunst, Realität – Mimesis. Kotsireas’ Werke thematisieren fundamentale Fragen über das Wesen des künstlerischen Prozesses: Ahme ich nach oder kreiere ich? Gibt es eine (natürliche) Realität außerhalb ihrer Wahrnehmung und Darstellung? Soll ich den Entstehungsprozess meines Werks verstecken oder bloßlegen? Aber auch jenseits ihres philosophischen Inhalts haben die gepaarten Werke von Kotsireas eine klare Referenz auf die Art und Weise der künstlerischen Darstellung, sie führen also einen Dialog über Themen, die primär die Künstler oder besser die Handwerker der Kunst beschäftigen: Skulptur oder Malerei, Gegenstand oder Darstellung, Realismus oder Abstraktion? Doch parallel zu diesen Binärthemen über den philosophischen Gehalt und die Konstruktionsform seiner Werke, welche der Zuschauer vielleicht sogar in erster Linie wahrnimmt, steht der ästhetische Genuss, der von den zuweilen verspielten Kombinationen von Kotsireas entsteht. Es ist nämlich deutlich, dass die Hand des Künstlers über die Magie verfügt, über dieses gewisse Etwas, was man braucht, um einige vertrocknete Pinsel und Farbreste, Steine und Farbstriche zu einer ausgeglichenen Komposition mit ästhetischem Mehrwert und lediglich zu „schöner Kunst“ im wörtlichen Sinne zu verwandeln.

 

 

Stavros Kotsireas ist 1960 in Athen geboren. Drei Jahre später zog seine Familie nach Brisbane/Australien und kehrte 1968 nach Griechenland zurrück.
1980 startete Kotsireas eine zweijährige Lehre bei Vasilis Fotopoulos. Die erste Bühnenrbeit mit ihm war 1980, für die Aufführungen der "Bluthochzeit" und der "Emigranten" im "Theatro Technis" unter der Regie von Giorgos Lazanis.
1984-1989 studierte er Malerei, Skizze und Grafik an der Königlichen Akademie der Kunst, den Haag.
Seine Werke sind in 31 Einzel- und 60 Gruppenausstellungen und gehören mehreren Museen und Sammlungen an. Kotsireas lebt und arbeitet in England.

zur virtuellen Gallerie

 

 


8.+9. März 2012, jeweils um 21.00 Uhr

Berlin
Schaubühne am Lehniner Platz

Veranstaltung:
Schaubühne am Lehniner Platz
EUNIC-Berlin
Griechische Kulturstiftung Berlin

Karten: 7 €
unter 030 89 00 23 oder
www.schaubuehne.de

 


"Galaxy"
Szenische Installation von BLITZ

Die Theatergruppe BLITZ aus Athen kreiert mit Schauspielern aus dem Schaubühnen-Ensemble ihr Projekt »Galaxy«, ein langes Defilee von Jenseitigem: (un-)tote Dichter, Politiker und Schwerverbrecher marschieren neben zahllosen totgesagten Ideen, Utopien und Idealen der vergangenen Jahrhunderte. Wir laden alle Festivalgäste ein, der Performance für ein paar Minuten oder auch stundenlang bei einem Glas griechischen Wein zuzusehen. Die Performance beginnt um 21.00 Uhr. Festival-Gäste, die eine Kaufkarte für eine andere Vorstellung am selben Tag haben, können je nach Verfügbarkeit im Anschluss an ihre Vorstellung zu »Galaxy« hinzukommen.

Die Theatergruppe „blitz“ wurde im Oktober 2004 in Athen von Aggeliki Papoulia, Christos Passalis und Giorgos Wallis gegründet. Hauptziele des Ensembles: Das Theater ist ein Feld, in dem Menschen einander begegnen und sich auf eine essenzielle Art austauschen, kein Feld für Virtuosität und fertige Wahrheiten. Es gibt aktuelle und offene Fragen, die die Gesellschaft der Kunst stellt, Fragen über den strukturellen Inhalt des Theaters im beginnenden 21. Jahrhundert.
Alle Ensemblemitglieder sind in der Konzeption sowie beim Schreib-, Regie- und Dramaturgieprozess gleichgestellt; alles andere wird angezweifelt, und nichts wird vorausgesetzt, weder im Theater noch im Leben.

www.theblitz.gr

 

»Galaxy« von BLITZ wird im Rahmen des
Festival Internationale Neue Dramatik »F.I.N.D. 2012«
an der Schaubühne gezeigt.

Pressemitteilung Autorenprojekt "Hotel Bogota"


Montag
, 27. Februar 2012, ab 18.30 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

 

 

 

 


"Eine europäische Währung? Einladung zum Krisengespräch"
Diskussion
 

Grußwort: Heike Kraack-Tichy (1. Vorsitzende der EU-Fundraising Association).

Das politische Europa steckt in einer schwierigen Situation. Besonders die gemeinsame Währung der 17 Euro-Staaten bereitet zunehmend Sorgen. Große Anstrengungen und vor allem viel Geld wurden investiert, um der verfahrenen Situation zu entkommen. Doch alle getroffenen Maßnahmen waren kurzfristig ausgelegt, ein Konzept zu einer langfristigen Lösung fehlt bis heute. Wie also könnte dieses aussehen? Welche politischen und monetären Optionen zur Beendigung der Krise Europas bleiben nach so vielen gescheiterten Versuchen noch?

Prof. Dr. Georg Graf von Wallwitz und Dr. Christian Fahrholz werden über Überlegungen hin zu einer „Zweiwährungslösung“ diskutieren. Auch die Schlüsselfrage nach der Schaffung von Neuanreizen für Investitionen in den Europäischen Raum wird aufgegriffen. Wie sich Institutionen, allen voran die Europäische Investitionsbank, aktiv in diesen Prozess mit einbringen können, wird im Vordergrund des Gespräches stehen.

Georg Graf von Wallwitz, der ehemals im Bereich des Fondsmanagements für die Deutsche Bank  AG tätig war, erregt aktuell durch sein kürzlich erschienenes Buch „Odysseus und die Wiesel. Eine fröhliche Einführung in die Finanzmärkte“ Aufsehen. Von der Presse äußerst positiv aufgenommen, erklärt von Wallwitz den Wahnsinn der Finanzmärkte verständlich, geistreich und mit Witz.

Anschließend laden wir unsere Gäste bei Getränken und Gebäck zum Gespräch über das  Gehörte ein. Alle Anwesenden verstehen sich als aktive Akteure der europäischen Projektarbeit im Profit- und Nonprofit-Bereich. Gäste, Mitglieder und Interessierte können sich an dieser Stelle austauschen, „netzwerken“ und somit zum innereuropäischen Dialog beitragen.

Eine Veranstaltung der EU-Fundraising Association

 


Freitag
, 24. Februar 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


"Shades of Love..." Konstantinos Kavafis, Athanasios Simoglou, Orchestra Mobile. Released 2011. Label: The Human Voice. Spezialpreis: 12 €.


Auszug aus der Veranstaltung
© Martin Andrée

 


"Konstantinos Kavafis/Athanasios Simoglou: Shades of love"
CD-Präsentation und Konzert


 

Diskussion: Athanasios Simoglou (Komponist), Sonia Theodoridou (Sopran),
                    Theodoros Orfanidis (Dirigent), Zacharias Karatsioumpanis (Philologe)

Moderation: Eva Mikropoulou (Musikjournalistin)

Anschließend werden Markos Kotsias (Klavier) und Sonia Theodoridou einige Lieder aus der CD "Shades of Love" mit vertonter Lyrik von Konstantinos Kavafis aufführen.

 

Eine Musik voller Bilder und Poesie: Konstantinos Kavafis -der wohl weltweit bekanntester Dichter der neugriechischen Sprache - aus der Perspektive des Komponisten Athanasios Simgoglou. Lieder, die zu ganz verschiedenen Zeiten entstanden sind, ein Lebenswerk des griechischen Komponisten, der in Stuttgart lebt und arbeitet.
Von "Ithaka" bis zum "Warten auf die Barbaren" und von "Zur Kunst trug ich bei" bis zu den "Thermopylen" offenbart er ein lyrisch-sinnliches Griechenland.

 

Die anerkannte Sopranistin Sonia Theodoridou (www.soniatheodoridou.com) singt vertonte Lyrik von Konstantinos Kavafis mit ihrer besonderen Stimme und einzigartigen Bühnenpräsenz, die sie auf den größten europäischen Opernhäusern und bei großen, internationalen Festivals, Dirigenten und Regisseuren international präsentiert hat.

Athanasios Simoglou ist 1954 in Didimoticho/Griechenland geboren und lebt heute in Stutgart. Mit zehn nahm er Musik und Trompeteunterricht und war bis 1970 erster Trompeter in der Stadtphilharmonie. Später studierte er Klavier und Komposition im Staatskonservatoire Nordgriechenlands undvon 1974-1981 Medizin an der Universität Mailand.

Der Dirigent Theodoros Orfanidis ist in Herisau/Schweiz geboren. Er studierte Harmonie, Fuge, Kontrapunkt sowie Lied und Klavier in Thessaloniki, arbeitete als Assistentdirigent in Athen und lehrte Theorie in diversen Musikschulen. 2005 ging er nach Holland und arbeitete er mit diversen Musikensembles zusammen.
Orfandis hat mit wichtigen Dirigenten zusammengearbeitet, wie Rene Gulikers, George Hadjinikos, Ulrich Rademacher, Ingo Lenke, Toby Purser, Vincent de Kort, Achim Holub und Theodoros Antoniou und hat in Großbritannien, Griechenland, Spanien, Österreich, Holland, Italien und Polen dirigiert.

Das "Orchestra Mobile" wurde von Sonia Theodoridou und Theodoros Orfanidis 2010 gegründet. Ziel war, Musiker aus der ganzen Welt zusammenzubringen und Athen und Oslo, Amsterdam und Warschau, Lissabon und Berlin näher aneinander zu bringen.

Zacharias Karatsioumpanis: Über K. P. Kavafis


Freitag
, 17. Februar 2012, 19.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Ein Projekt vom
Institut für Griechische und Lateinische Philologie/
Professur Neogräzistik der FU Berlin

in Zusammenarbeit mit der
Griechischen Kulturstiftung, Berlin.


© Martin Andrée

 


"Verhindertes Leben“ - Ein Abend mit Michel Fais
Literaturlesung und Diskussion

Moderation: Ass. Prof. Anthi Wiedenmayer, Bart Soethaert

Im Rahmen der Lehrveranstaltung für literarische Übersetzung haben die Studierenden unter Leitung der Gastdozentin Anthi Wiedenmayer die Erzählung "Verhindertes Leben" ("Εμποδισμένη ζωή“) aus dem preisgekrönten Erzählband Aus dem gleichen Glas und andere Geschichten (Απ' το ίδιο ποτήρι και άλλες ιστορίες, Athen 1999) ins Deutsche übersetzt. Aus diesem Anlass laden wir zu einer Diskussion mit dem Schriftsteller Michel Fais zu Snapshots aus seinem literarischen und photographischen Werk ein.

Michel Fais ist 1957 in Komotini geboren und lebt und arbeitet heute in Athen. Als Verwalter des persönlichen Archivs des jüdischen Schriftstellers Julio Kaïmi hat Fais, selbst Sohn eines jüdischen Vaters, zur Anerkennung des totgeschwiegenen Werks und Lebens von Kaïmi (1897-1982), einem der bedeutendsten jüdischen Denker im Griechenland der Zwischenkriegszeit, beigetragen. Fais bestreitet seinen Lebensunterhalt als Literaturkritiker, er ist verantwortlich für literarische Reihen und hat verschiedene Bücher herausgegeben. Seit 2006 organisiert er für den Verlag Patakis den literarischen Erzählwettbewerb Hotel. Menschen, die im Schreiben zu Hause sind (Hotel – Ένοικοι γραφής). Fais unterrichtet Workshops Literarisches Schreiben für das EKEBI (Nationales Buchzentrum von Griechenland) und für den Verlag Patakis. Außerdem hat er photographische Ausstellungen realisiert. Viele seiner Texte sind ganz oder teilweise für Theaterproduktionen adaptiert und auch zu Filmdialogen umgeschrieben worden, so hat Fais z.B. mit dem Filmemacher Nikos Panajotopoulos zusammengearbeitet. Durch das Schreiben von Theatertexten (Der gelbe Hund, 2009) wurde Fais einem breiteren Publikum bekannt.
Sein erster Roman, Autobiographie eines Buches (1994) bildet den ersten Teil einer unkonventionellen autobiographischen Trilogie, die ergänzt wird durch den Erzählungsband Aus demselben Glas und andere Geschichten (1999), für den Fais den Staatspreis für Erzählung bekam. Den krönenden Abschluss der Trilogie bildet die Erzählung Aegypius monachus (2001). In den beiden ersten Büchern der zweiten Trilogie, Der Honig und die Asche Gottes (2002) und Schlaflosigkeit, griechisch (2004), erforscht Fais seine jüdisch-griechische Herkunft. Er schreibt spiegelbildlich die "Autobiographie eines Anderen", nämlich des jüdischen Malers, Kunsthistorikers und Ethnologen Julio Kaïmi und des Dichters und Erzählers Georgios M. Vizyinos. Mit dem Roman Das purpurrote Lachen (2010) schließt Fais die zweite Trilogie ab.

Bart Soethaert

 


Donnerstag, 2. Februar 2012, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung: bis 29. Februar 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


© Martin Andrée

 


"No return"
Eine Ausstellung mit Bildern von Vangelis Tzermias

 


Tzermias' Werke verleihen dem traditionellen Seestück-Genre einen neuen Ruck mit ausgeprägt expressionistischen Tendenzen. Seine Schiffe fahren in einem stillen, doch öfter auf einem feindlichen Meer. Einige Figuren sind nur an den Segeln sichtbar, doch der Mensch steht nicht im Vordergrund seiner Werke. Das Blaue vom Meer, die Spannung der hin und her geworfenen Schiffe und der Kampf der Masten gegen den Wind fungieren allegorisch und poetisch in den Bildern von Vangelis Tzermias.

Vangelis Tzermias wurde 1960 auf Kreta geboren und studierte an der Hochschule der Künste bei Dimitris Mytaras und Ilias Dekoulakos in Athen. Werke von ihm sind in mehr als 15 Einzel- und 20 Gruppenausstellungen gezeigt worden und gehören mehreren Museen und Sammlungen an.

"Das anarchische Meer von Vangelis Tzermias mit seinem dichten, wilden Blau als Emblem und durch heftige, zügellose, gestikulierende Pinselstriche, verarbeitet, ist oft ein manisches Element, mit dem seine erfundenen Schiffe kämpfen; Seine Schiffe konnotieren mit ihren schwarzen Wanten und ihrer auffälligen, trotzigen Anwesenheit seine eigene Existenz, deuten an, wie er seine Revolution starten will, eingesperrt im tiefblauen Chaos und fernab von jedem vertröstenden Land"

Eurydice Trichon-Milsani

"Mit einem Klick am Gedächtnis erforsche ich und gleichzeitig baue ich die Elementarwerte der Malerei um. Diese, die ich nirgendwo sehen werde, außer auf unbekannten Reisen; dort, wo man durch die Kunst ein neues Leben entdeckt.
Die Fragen bleiben jedoch immer die gleichen, zeitlos und oft ungelöst: Was ist wohl Malerei? Die pure Schönheit des Parthenon, ein abstraktes Bild von Rothko, eine Landschaft von Turner, eine menschliche Figur von Freud oder das Urinal von Duchamp?"

Vangelis Tzermias

zur virtuellen Galerie

 


Freitag
, 9. Dezember 2011, 20.00 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Μετέωρα, Θεσσαλία


Schloss Sanssouci, Potsdam

Dauer der Ausstellung: bis 27. Januar 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


© Martin Andrée

 


Vernissage der Fotografieausstellung
UNESCO-WELTKULTURERBESTÄTTE IN GRIECHENLAND UND IN DEUTSCHLAND

 


In Anwesenheit der Präsidentin der Nationalen UNESCO-Kommission Griechenlands,
Frau Maria-Ekaterini Papachristopoulou-Tzitzikosta,
und des ehemaligen Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission,
Herrn Prof. Dr. Klaus Hüfner.

 

2012 wird der 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt begangen. Es wurde 1972 auf der UNESCO-Generalkonferenz verabschiedet und 1976 von Deutschland und 1981 von Griechenland ratifiziert worden. Die internationale Liste des Weltkulturerbes zählt bislang 17 griechische und 36 deutsche Eintragungen.

Die Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung,
die Nationale UNESCO-Kommission Griechenlands,
die Deutsche UNESCO-Kommission und
der Verein der Freunde der Griechischen Kulturstiftung Berlin e. V.

präsentieren in diesem Rahmen eine Foto-Ausstellung zu den Denkmälern Griechenlands und Deutschlands, die in den Listen der Weltkultur- und Weltnaturerbestätten verzeichnet sind.

Ziel der Ausstellung ist es, zur Präsentation und Bewahrung des Weltkulturerbes beizutragen, indem sie durch einen offenen und konstruktiven Dialog die Aspekte fördert und aufgreift, die die Kulturen vereinen. Das Kulturerbe spiegelt den Ausdruck der Kreativität der Menschheit wider und stellt die geistige Grundlage für die Entwicklung der zeitgenössischen Kultur, für den Wohlstand und die friedliche Koexistenz aller Länder dar.

Mit freundlicher Unterstützung der E1 Direktion für Bildungs- und Kulturangelegenheiten des griechischen Außenministeriums.

weitere Infos:
Nationale UNESCO-Kommission Griechenlands,
die Deutsche UNESCO-Kommission und
der Verein der Freunde der Griechischen Kulturstiftung Berlin e. V.

 


Mittwoch
, 2. November 2011, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Odysseas Elytis: "Aus dem Sappho-Zyklus". Siebdruck


Ina Koutoulas: "Einladung zum Gespräch und Nachfrage"

Διάρκεια έκθεσης:
2-25 Νοεμβρίου 2011

Ώρες κοινού: Δε.-Πα. 10 π.μ.-4 μ.μ.

 


HOMMAGE AN ODYSSEAS ELYTIS

Mit Grafiken von Odysseas Elytis, Nikos Engonopoulos, Jannis Tsarouchis, Jannis Ritsos
und mit Collagen von Ina Kutulas
zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers.

Eröffnung der Ausstellung mit Lesung von Eberhard Rondholz, Tilo Köhler, Ina & Asteris Kutulas

 

Odysseas Elytis, der zu den bedeutendsten griechischen Dichtern des 20. Jahrhunderts gehört und der 1979 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde, hätte am 2. November 2011 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Seine sinnliche, metaphernreiche Poesie hat die kulturelle Landschaft Griechenlands deutlich mitgeprägt.
Elytis kennt man vor allem als Lyriker, darüber hinaus war er aber auch Autor einer sensiblen Prosa und hellsichtiger Essays sowie Schöpfer einer Vielzahl bildkünstlerischer Werke, unter denen die Collagen und auch die Siebdrucke einen ganz eigenen Platz einnehmen. Die Metaphorik, sowohl die seiner Arbeiten auf Papier als auch die seiner Poesie, ist eine von griechischer Kultur und Geschichte zutiefst inspirierte und durchdrungene.

 

Die Autorin Ina Kutulas ist Odysseas Elytis zwischen 1986 und 1996 mehrmals begegnet. Zur gegenseitigen Überraschung stellten beide am Beginn ihrer Bekanntschaft fest, dass sowohl er als auch sie in Collagetechnik arbeiteten und dass beider Bildsprache nicht nur formal ästhetisch, sondern vor allem auch inhaltlich erstaunlich ähnlich war. Ina Kutulas, angeregt durch diese Entdeckung und Elytis’ freundliche Aufforderung, ihm die jeweils jüngsten Arbeiten zu zeigen, schuf daraufhin mit einer größeren Anzahl weiterer Collagen die Grundlage für eine fortgesetzte Kommunikation zwischen dem Dichter und ihr, die sie auch als Korrespondenzen zwischen ihrer und seiner Bildwelt verstand.

Die von Ina & Asteris Kutulas für die Griechische Kulturstiftung konzipierte Hommàge für Odysseas Elytis hat den Anspruch, im Rahmen einer Ausstellung und zweier Lesungen die unterschiedlichsten Aspekte des Werkschaffens von Odysseas Elytis zu präsentieren. Dabei sind Collagen von Ina Kutulas sowie eine Serie von Originalsiebdrucken von Odysseas Elytis aus dem Sappho-Zyklus zusammen mit Gedichten und anderen Texten des griechischen Dichters zu sehen und treten noch einmal in Dialog miteinander.

 

 Fotos aus der Ausstellungseröffnung


Veranstaltungstipp:


6
. November 2011 - 5. Februar 2012
 

Mainz
Landesmuseum

 


W
EGE NACH BYZANZ

Byzanz - Hochkultur oder dekadentes Reich?

 

Konstantinopel, das heutige Istanbul, war für über 1000 Jahre das Zentrum der byzantinischen Hochkultur, der man ringsum nacheiferte. Das Byzantinische Reich, wie es seit dem 16. Jahrhundert genannt wird, war von herausragender Bedeutung für das heutige Europa, die byzantinische Kultur wird in West- und Mitteleuropa gegenwärtig jedoch weitgehend ignoriert. Für die kulturelle Identität eines immer mehr zusammenwachsenden Europas gewinnt das byzantinische Element aber immer mehr Gewicht. Die Ausstellung zeigt anhand von Luxusobjekten aus Elfenbein, Gold, Silber oder Seide aber auch Alltagsgegenständen wie Keramik viele Facetten der byzantinischen Geschichte und Kultur jenseits der geläufigen Klischees.

Mainz hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum in der interdisziplinären Byzanzforschung entwickelt. Konzipiert wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Vasiliki Tsamakda und Benjamin Fourlas M.A. Sie ist ein gemeinsamer Beitrag des Arbeitsbereichs Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität, des Landesmuseums und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums zum Programm „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“. In Anknüpfung an die Auszeichnung der Stadt wird den „Wegen der Forschung“, also den Quellen und Methoden der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Byzanz, breiter Raum eingeräumt

 


12.-16. Oktober2011,

Frankfurt/M.
Frankfurter Buchmesse

 


Neue Bücher aus Griechenland

Zum 100. Geburtstag: Ausstellung, Musik, Film, Vortrag

Die Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung auf der Frankfurter Buchmesse

 

Auf der weltweit größten internationalen Buchmesse in Frankfurt beteiligt sich auch die Griechische Kulturstiftung als Teil des griechischen Nationalstands, das vom Nationalen Buchzentrum (EKEBI) geleitet wird. Neben der Präsentation eigener Publikationen bzw. der neuesten Übersetzungen aus dem Griechischen ins Deutsche bemühen wir uns, deutschsprachigen Verlagen neue und passende Titel ans Herz zu legen, die mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet und von Publikum und Kritik sehr positiv aufgenommen worden sind und dazu im deutschsprachigen Raum gute Erfolgschancen haben können.

 


Freitag
, 23. September 2011, 10:30-18:30 Uhr
Samstag, 24. September 2011, 10:30-18:10 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Thodoros Terzopoulos
© Privat

Internationales Symposium
in englischer Sprache

 


"Dionysus in Exile"
The Theatre of Theodoros Terzopoulos

International Conference organised by the Dept.of
Theatre Studies, Freie Universität Berlin

 

For more than thirty years, Theodoros Terzopoulos has been producing a deeply political theatre, characterized by a persistent resistance against established norms and perceptions of body, space and meanings. In their performances, Terzopoulos and the Attis Theatre employ disconcerting tactics, seek to destabilize and create ambivalence.

Terzopoulos stages the representational instability as an uprooting and aims at a theatre in wandering that deprives the objects from their trivial positions and settings and mobilizes feelings of inquietude. As the familiar is absent, significations become suspended allowing the development of multifocal and centrifugal arrangements. In this sense, Terzopoulos’ theatre is in exile.

The symposium will explore the wandering of Terzopoulos and his theatre in space and time, in order to describe the way in which the director and his theatre destabilizes the given and displaces forms and significations, to think about the “aesthetics of the exile” as a political act of entrenchment of the unfamiliar.

Conference Programme (pdf)


Dienstag
, 20. September 2011, 18 Uhr

Berlin
Europäisches Haus/
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

In Zusammenarbeit mit dem
Hestia-Verlag

Eintritt: Frei
Bitte nur mit
Teilnahmebestätigung


© Γιάννης Μακριδάκης

 

 


«Giannis Makridakis: Wintersonne»

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lesereihe Europa literarisch.

Moderation: Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin)
Vorleser:
Hinrich Schmidt-Henkel

Beitrag im Tagesspiegel: Die Kannibalen warten schon

 

Die Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ ist zu Beginn des Jahres 2008 auf Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland aus Anlass des europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs ins Leben gerufen worden und wird in Zusammenarbeit mit EUNIC auch im europäischen Jahr der Innovation und Kreativität 2009 fortgesetzt.
Ziel ist es, der Öffentlichkeit über die Belletristik die Modernisierungsprozesse, aber auch Politik und Zeitgeschichte und ihre Beschleunigung seit 1989 sowie die Phänomene der Globalisierung in den Mitgliedstaaten zugänglich zu machen. Es geht darum, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinanderzusetzen und gleichzeitig eine Brücke zur Realität der Mehrsprachigkeit in Europa zu schlagen. Autoren aus verschiedenen Mitgliedstaaten stellen ihre Werke im Europäischen Haus ("European Public Space")vor.

Makridakis’ Roman Wintersonne (Athen 2010) besteht im Wesentlichen aus dem Monolog eines Außenseiters, Konstantis, in dem er seine dramatische, filmreife Geschichte berichtet und der nebenbei lebendige Einblicke in das Leben auf der Insel Chios und in die Geschichte seiner Menschen bietet. Trotz des Versteckspiels in der Erzählung, in welcher Realität und Fiktion lange in der Schwebe gehalten werden, schimmert Konstantis’ traumatische wahre Geschichte durch: Schon früh fallen seine femininen Züge auf, die ihn zum Spottobjekt der Kleinstadt machen. Zuflucht findet er in der totalen Abhängigkeit zu dem Frauenhelden Apostolis, der ihn später sogar in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung einweiht. Dies ist der Wendepunkt in Konstantis‘ Leben: Erst dann wird aus dem Text ersichtlich, dass es sich bei Konstantis‘ Monolog um eine Aufzeichnung in therapeutischem Umfeld handelt.

K. Kosmas

Giannis Makridakis wurde 1971 auf der Insel Chios geboren und lebt dort als Landeshistoriker, Publizist und Autor. Er hat mit Prosa erst 2008 begonnen und zählt mittlerweile mit seinen vier Romanen zu den beliebtesten Autoren Griechenlands.

 

 


Samstag
, 10. September 2011, 10-17 Uhr

Berlin
Haus der Berliner Festspiele


Alecos Papadatos© privat

Im Rahmen von:


Dauer der Ausstellung:
10. September-14. Oktober 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr

 


«Europäische Graphic Novels»

Workshop auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin 2011

Moderation: Lars von Törne (Der Tagesspiegel)

Ablauf:
10:00: Tomasz Lesniak, Rafal Skarzycki (Polen)
10:30: Jozef Gertli "Danglár", Peter Pistanek (Slowakei)
11:00: Alexandrou Ciubatorou (Rumänien)
11:30: Alecos Papadatos (Griechenland)

12:00: Pause

12:15: Podiumsdiskussion 1. Panel

13:00: Pause

14:00: Lorenzo Mattotti (Italien)
14:30: Ángel de la Calle (Spanien)
15:00: Blexbolex (Frankreich)
15:30: Fabian Göranson (Schweden)
16:00: NN (Deutschland)

16:30: Pause

17:00: Podiumsdiskussion 2. Panel

 

Fotos von der Lesung

 


Freitag, 9. September 2011, 10 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


© Aris Roupinas

Im Rahmen von:

 

 

 


«Μάνος Κοντολέων»

Διαδραστική ανάγνωση και συζήτηση του συγγραφέα με τις σχολικές τάξεις των ελληνογερμανικών σχολείων του Βερολίνου.

Εκδήλωση στο πλαίσιο του Διεθνούς Φεστιβάλ Λογοτεχνίας Βερολίνου

Γεννήθηκα στην Αθήνα από γονείς που κατάγονταν από τη Σμύρνη της Μικράς Ασίας. Σπούδασα Φυσική στο Πανεπιστήμιο Αθηνών, αλλά ασχολούμαι με τη λογοτεχνία από τα παιδικά μου χρόνια δημοσιεύοντας κείμενά μου στο περιοδικό «Διάπλαση των Παίδων». Την πρώτη μου εμφάνιση στα Γράμματα την κάνω το 1969 συμμετέχοντας σε ανθολογία νέων πεζογράφων και μετά από δέκα χρόνια κυκλοφορώ το πρώτο του βιβλίο.
Έχω ασχοληθεί με όλα τα είδη του πεζού λόγου: μυθιστόρημα, νουβέλα, διήγημα, παραμύθι, θέατρο και δοκίμιο. Έχω κατά καιρούς συνεργαστεί με διάφορες εφημερίδες και περιοδικά (Καθημερινή, Αυγή, Βήμα, Βραδινή, Αδέσμευτος, Ελεύθερος Τύπος, Διαβάζω, Αντί, Τραμ, Πόρφυρας, Λέξη, Ρόδι, Γεια Χαρά κ.ά.) δημοσιεύοντας κριτικές, άρθρα και λογοτεχνικά κείμενα.
Έχω μεταφράσει αρκετά βιβλία για παιδιά και νέους.
Είμαι μέλος της Εταιρείας Συγγραφέων, του Ελληνικού Τμήματος της ΙΒΒΥ, ιδρυτικό μέλος της Λέσχης Έρευνας και Μελέτης της Παιδικής Λογοτεχνίας «Διαδρομές».
Υπήρξα  κατά διαστήματα  μέλος της επιτροπής κρατικών βραβείων για την παιδική λογοτεχνία, όπως και των βραβείων του περιοδικού Διαβάζω και πρόεδρος της επιτροπής κρατικών βραβείων της Κύπρου.
Έχω διατελέσει μέλος των Δ. Σ του ΕΚΕΒΙ, της Εταιρείας Συγγραφέων και του Ελληνικού Τμήματος της ΙΒΒΥ.
Είμαι δε και Αντιπρόεδρος του Ελληνικού Τμήματος της Unicef.
Έχω γράψει σενάρια τηλεοπτικών (ΕΤ1) και ραδιοφωνικών προγραμμάτων (Γ Πρόγραμμα)  με θέματα γύρω από το βιβλίο, συμμετέχω σε ελληνικά και διεθνή συνέδρια και κάνω πολύ συχνά ομιλίες προσκεκλημένος από διάφορους φορείς.
Έχω τιμηθεί δύο φορές (1997 και 2009) με Κρατικό Βραβείο, υπήρξα υποψήφιος για τα Διεθνή Βραβεία Άντερσεν και Λίνγκστριγκ. Βιβλία μου έχουν κατά καιρούς βραβευτεί από την Εταιρεία Ελλήνων Λογοτεχνών, από τον Κύκλο Ελληνικού Παιδικού Βιβλίου  και περιλαμβάνονται σε διάφορες ανθολογίες πεζογραφίας και δοκιμίου. Ένα μυθιστόρημά μου έχει μεταφερθεί στην τηλεόραση, ενώ άλλα έργα του έχουν μεταφερθεί στο θέατρο.
Στο εξωτερικό η παρουσία μου είναι γνωστή αφενός με την αναγραφή στον τιμητικό πίνακα Άντερσεν της Διεθνούς Οργάνωσης Βιβλίων για τη Nεότητα (ΙΒΒΥ) του μυθιστορήματός μου «Δομήνικος» και αφετέρου με τη μετάφραση και κυκλοφορία μυθιστορημάτων και διηγημάτων μου στη Γαλλία ,στη Γερμανία και στην Ταϋλάνδη.
Εκτός από το καθαρώς λογοτεχνικό μου έργο, έχω επίσης γράψει (μόνος μου ή σε συνεργασία με άλλους συγγραφείς) μια πλήρη σειρά βιβλίων-περιοδικών για παιδιά από 6 έως 16 χρονών, ενώ για 20 χρόνια (1990 -2010) υπήρξα σύμβουλος στις Εκδόσεις Πατάκη για θέματα που είχαν να κάνουν με την ελληνική λογοτεχνία ενηλίκων και την παιδική - εφηβική ελληνική και ξένη. Στα πλαίσια αυτών των αρμοδιοτήτων μου εισήγαγα και στην Ελλάδα το είδος της λογοτεχνίας για νεαρούς ενήλικες αναγνώστες (cross over).
Επίσης σε συνεργασία με άλλους συγγραφείς έχω ανθολογήσει ελληνικά διηγήματα με θέματα γύρω από τις γιορτές των Χριστουγέννων, του Πάσχα, της θάλασσας, του βουνού  και των ταξιδιών.
Είμαι παντρεμένος με τη μεταφράστρια και συγγραφέα Κώστια Κοντολέων και έχουμε αποκτήσει δυο παιδιά -την Άννα και τον Δομήνικο.
Ζω στην Κηφισιά και για μεγάλα χρονικά διαστήματα «μεταναστεύω» στον Άγιο Λαυρέντιο, ένα γραφικό χωριό του Πηλίου.

Μάνος Κοντολέων

 

 


Donnerstag, 8. September 2011, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


 

Dauer der Ausstellung:
9. September-14. Oktober 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr

Im Rahmen von:

 


Logicomix ist die Geschichte einer leidenschaftlichen Suche nach Wahrheit – auf den unberechenbaren Meeren des Unendlichen.
Der Held und Suchende ist der brillante Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell. Schon in der Kindheit hatte er eine wahrhaft prometheische Idee: die Errichtung eines logischen Fundaments für die gesamte Mathematik.
Auf seiner Jagd nach absoluter Wahrheit trifft Russell auf legendäre Denker wie Gottlob Frege, David Hilbert und Kurt Gödel und findet einen leidenschaftlichen Schüler im großen Ludwig Wittgenstein. Dabei verliert er das Objekt seiner ihn bestimmenden Suche nie aus den Augen. Durch Liebe und Hass, Krieg und Frieden hält Russell an seiner Mission fest, die seine Karriere schließlich ebenso zu zerstören droht wie sein privates Glück – und ihn bis an den Rand des Wahnsinns führt.
Logicomix erzählt vom Ringen um die Lösung jener zeitlosen Fragen, die die Menschen seit ewigen Zeiten in Atem halten: vom im wahrsten Sinne des Wortes die Welt bewegenden Kampf zwischen unserer Vision von der Vernunft und dem Wahnwitz unserer Wirklichkeit.

Atrium Verlag

Alecos Papadatos  wurde 1959 in Thessaloniki/Griechenland geboren. Von 1978 bis 1986 studierte er Wirtschaft an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und erlangte die Doktorwürde auf dem Gebiet Marketing an der Sorbonne in Paris. Zeitgleich belegte er Kurse in Animation und Cartoon-Design und arbeitete als Trickfilm-Animator für vom französischen Fernsehen in Auftrag gegebene Werbespots und Cartoon-Videoclips für namhafte Firmen, sobald er sein Studium abgeschlossen hatte. 1986 steigt er mit seiner Leidenschaft für Zeichnungen und Design professionell ein.   Seitdem arbeitet er als Supervisor für Animation, als Cartoon Designer und Regisseur. Er ist Produzent und Regisseur von Kurzfilmen (erster Preis 1989 beim Kurzfilmfestival in Griechenland im Genre Drama; offizieller griechischer Teilnehmer bei der Berlinale 1989) und führt auch Regie bei Zeichentrickfilmen (u. a. bei Episoden der TV-Zeichentrickserie „Babar“, produziert von Canal Plus, Paris). 1991 zieht er nach Athen um und unterrichtet Trickanimation und Zeichentrickfilm-Produktion. Seit 1993 übernimmt er in Zusammenarbeit mit der Trickfilm-Animatorin Annie Di Donna die Produktion von Layouts, Trickanimation, farblichen Hintergrundgestaltungen und computeranimierten Sequenzen einiger Fernsehserien, Pilotfilme, Feature-Beiträge und CD-ROMS für den griechischen und gesamteuropäischen Markt sowie eine große Anzahl an Fernseh-Werbespots in zwei- oder dreidimensionaler Animation. Außerdem zeichnet er verantwortlich für Regie und Produktion von im Vorspann und/oder Nachspann diverser Spielfilme verwendeten zeichentrickartigen Sequenzen, von Animationen bei der Aufführung von Theaterstücken und bei Cartoon-Illustrationen. Ebenso ist er Autor von Szenenbüchern für TV-Zeichentrickserien und Zeichentrickfiguren. Er hat Zeichentrickfilme und –bücher mit einem Schwerpunkt auf Firmenwerbung (Egnatia Bank, Giotis) gestaltet und war einer der Hauptcartoonisten der griechischen Zeitung „To Vima“ (eine der führenden Zeitungen Griechenlands).
Alecos ist der Künstler bei „Logicomix“, einer Graphic Novel von Apostolos Doxiadis. „Logicomix“ war 2009 auf Platz 1 der Bestsellerliste der „New York Times“ in der Sparte „Graphic Book“.
Momentan arbeitet er an seiner neuesten Graphic Novel, einer historischen Fiktion, die die Geburt eines neuen politischen Systems im antiken Griechenland erzählt, welches später die Bezeichnung „Demokratie“ erhält.


Donnerstag, 14. Juli 2011, 19 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


© Botschaft der Republik Zypern/Kulturabteilung

Dauer der Ausstellung: 15. Juli-5. August 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr


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athina antonia-dou: Juices … Muses and Bulls
Retrospektive 2001-2011
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Kunstausstellung
mit Werken der Künstlerin Athina Antoniadou

 

Athina Antoniadou, 1962 in Zypern geboren, studierte in  Nordamerika (Paris / Texas) und erlangte 1985 in „California College of Arts and Crafts“ in Oakland ihr Bachelor of Fine Arts. Sie reist ununterbrochen nach Griechenland, Italien, Frankreich, Grossbritannien,  Schweden, Tschechien mit Zwischenaufenthalten in Zypern.
1989, nach Erhalt eines Promotionsstipendiums an der Universität Complutense Madrid, zog sie bis 1993 nach Spanien.
Seit 2001 hat Sie Ihr Studio in Berlin, ihre Reisen führen Sie aber weiter fort nach Afrika, Peru, Argentinien.
Werke von ihr sind in mehreren Einzelausstellungen sowie auch Gruppenausstellungen gezeigt worden und sind in einigen zyprischen und griechischen Museen und in privaten Sammlungen.

 

Athina Antoniadou bereist und erkundet Orte und Wege, die Sie uns als eine Erzählung in einem persönlichen Kalender durch ihre Farben, Materialien und Formen weitertransportiert/vermittelt. …
Mit ihrer Arbeit öffnet Athina das Fenster zum Licht der Vielfalt und Schönheit, das daraus fließt.
Sie verführt uns in Welten, in denen die Freude am Lesen eines Märchens, uns erlaubt die Welt, den Mythos neu zu formulieren und gleichzeitig unsere alltägliche Geschichte neu zu definieren.
Ihre Totem-Skulpturen nehmen die Position einer separaten Einheit ein, um uns fern des Bildinneren zum Umfeld zu führen, damit die Begegnung ermöglicht wird.
Ein persönlicher Weg, der zum Abschluss eines Wanderzyklus von Athina, sich schöpferisch auswirkt, um das Licht der Schönheit zu befreien.

Michael Vassiliades
Kunsthistoriker

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