Veranstaltungen
 


Donnerstag
, 8. März 2012, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

 

Dauer der Ausstellung: bis 20. April 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr


 


"Stille Natur"
Eine Ausstellung mit Bildern von Stavros Kotsireas

 


Wenn man sich die gepaarten Werke von Stavros Kotsireas ansieht, dann kommt man nicht umhin, nach den Binärprinzipien zu suchen, die sie definieren. Mein persönlicher Versuch sähe etwa so aus: Inspiration – Kreation, Gegenstand – Abbildung, Natur – Kunst, Realität – Mimesis. Kotsireas’ Werke thematisieren fundamentale Fragen über das Wesen des künstlerischen Prozesses: Ahme ich nach oder kreiere ich? Gibt es eine (natürliche) Realität außerhalb ihrer Wahrnehmung und Darstellung? Soll ich den Entstehungsprozess meines Werks verstecken oder bloßlegen? Aber auch jenseits ihres philosophischen Inhalts haben die gepaarten Werke von Kotsireas eine klare Referenz auf die Art und Weise der künstlerischen Darstellung, sie führen also einen Dialog über Themen, die primär die Künstler oder besser die Handwerker der Kunst beschäftigen: Skulptur oder Malerei, Gegenstand oder Darstellung, Realismus oder Abstraktion? Doch parallel zu diesen Binärthemen über den philosophischen Gehalt und die Konstruktionsform seiner Werke, welche der Zuschauer vielleicht sogar in erster Linie wahrnimmt, steht der ästhetische Genuss, der von den zuweilen verspielten Kombinationen von Kotsireas entsteht. Es ist nämlich deutlich, dass die Hand des Künstlers über die Magie verfügt, über dieses gewisse Etwas, was man braucht, um einige vertrocknete Pinsel und Farbreste, Steine und Farbstriche zu einer ausgeglichenen Komposition mit ästhetischem Mehrwert und lediglich zu „schöner Kunst“ im wörtlichen Sinne zu verwandeln.

 

 

Stavros Kotsireas ist 1960 in Athen geboren. Drei Jahre später zog seine Familie nach Brisbane/Australien und kehrte 1968 nach Griechenland zurrück.
1980 startete Kotsireas eine zweijährige Lehre bei Vasilis Fotopoulos. Die erste Bühnenrbeit mit ihm war 1980, für die Aufführungen der "Bluthochzeit" und der "Emigranten" im "Theatro Technis" unter der Regie von Giorgos Lazanis.
1984-1989 studierte er Malerei, Skizze und Grafik an der Königlichen Akademie der Kunst, den Haag.
Seine Werke sind in 31 Einzel- und 60 Gruppenausstellungen und gehören mehreren Museen und Sammlungen an. Kotsireas lebt und arbeitet in England.

zur virtuellen Gallerie

 


Freitag
, 24. Februar 2012, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


"Shades of Love..." Konstantinos Kavafis, Athanasios Simoglou, Orchestra Mobile. Released 2011. Label: The Human Voice. Spezialpreis: 12 €.

 


"Konstantinos Kavafis/Athanasios Simoglou: Shades of love"
CD-Präsentation und Konzert


 

Diskussion: Athanasios Simoglou (Komponist), Sonia Theodoridou (Sopran),
                    Theodoros Orfanidis (Dirigent), Z
acharias Karatsioumpanis (Philologe)

Moderation: Eva Mikropoulou (Musikredakteurin)

Anschließend werden Markos Kotsias (Klavier) und Sonia Theodoridou einige Lieder aus der CD "Shades of Love" mit vertonter Lyrik von Konstantinos Kavafis aufführen.

Eine Musik voller Bilder und Poesie: Konstantinos Kavafis -der wohl weltweit bekanntester Dichter der neugriechischen Sprache - aus der Perspektive des Komponisten Athanasios Simgoglou. Lieder, die zu ganz verschiedenen Zeiten entstanden sind, ein Lebenswerk des griechischen Komponisten, der in Stuttgart lebt und arbeitet.
Von "Ithaka" bis zum "Warten auf die Barbaren" und von "Zur Kunst trug ich bei" bis zu den "Thermopylen" offenbart er ein lyrisch-sinnliches Griechenland.


Donnerstag, 2. Februar 2012, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung

Dauer der Ausstellung: bis 29. Februar 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

 


"No return"
Eine Ausstellung mit Bildern von Vangelis Tzermias

 


Tzermias' Werke verleihen dem traditionellen Seestück-Genre einen neuen Ruck mit ausgeprägt expressionistischen Tendenzen. Seine Schiffe fahren in einem stillen, doch öfter auf einem feindlichen Meer. Einige Figuren sind nur an den Segeln sichtbar, doch der Mensch steht nicht im Vordergrund seiner Werke. Das Blaue vom Meer, die Spannung der hin und her geworfenen Schiffe und der Kampf der Masten gegen den Wind fungieren allegorisch und poetisch in den Bildern von Vangelis Tzermias.

Vangelis Tzermias wurde 1960 auf Kreta geboren und studierte an der Hochschule der Künste bei Dimitris Mytaras und Ilias Dekoulakos in Athen. Werke von ihm sind in mehr als 15 Einzel- und 20 Gruppenausstellungen gezeigt worden und gehören mehreren Museen und Sammlungen an.

"Das anarchische Meer von Vangelis Tzermias mit seinem dichten, wilden Blau als Emblem und durch heftige, zügellose, gestikulierende Pinselstriche, verarbeitet, ist oft ein manisches Element, mit dem seine erfundenen Schiffe kämpfen; Seine Schiffe konnotieren mit ihren schwarzen Wanten und ihrer auffälligen, trotzigen Anwesenheit seine eigene Existenz, deuten an, wie er seine Revolution starten will, eingesperrt im tiefblauen Chaos und fernab von jedem vertröstenden Land"

Eurydice Trichon-Milsani

"Mit einem Klick am Gedächtnis erforsche ich und gleichzeitig baue ich die Elementarwerte der Malerei um. Diese, die ich nirgendwo sehen werde, außer auf unbekannten Reisen; dort, wo man durch die Kunst ein neues Leben entdeckt.
Die Fragen bleiben jedoch immer die gleichen, zeitlos und oft ungelöst: Was ist wohl Malerei? Die pure Schönheit des Parthenon, ein abstraktes Bild von Rothko, eine Landschaft von Turner, eine menschliche Figur von Freud oder das Urinal von Duchamp?"

Vangelis Tzermias

zur virtuellen Galerie

 


Veranstaltungstipp:

 

Eine Veranstaltung der
Neuköllner Oper

 

 


"Yasou Aida!"
Ein deutsch-griechisches Freundschaftstreffen
Verdis "Aida" in einer Einrichtung von
Kharálampos Goyós (Musik),
Dimitris Dimopoulos (Text)
und Alexandros Efklidis (Idee)

Kooperation mit Thessaloniki Concert Hall und The Beggars Operas, Athen

Inszenierung: Alexandros Efklidis
Musikalische Leitung: Kharálampos Goyós / Hans-Peter Kirchberg
Ausstattung: Andrea Nolte
Dramaturgie: Bernhard Glocksin

Uraufführung am 19. Januar 2012, 20 Uhr

Alles könnte so schön sein! Aida - eigentlich Elpida, aber das kann hier ja wieder keiner aussprechen - ist jung, attraktiv und erfolgreich. Ihr Auslandsstudium, absolviert mit summa cum laude, hat sie mit einem der begehrten Trainee-Plätze veredelt, was ihr beste Aufstiegschancen überall, nur nicht in ihrer Heimat eröffnet. Und jetzt hat sie auch noch Rainer Mess alias Radames kennen- und liebengelernt, den Shootingstar unter den deutschen EU-Spar-Kommissaren. Wären da nur nicht die verdammte Politik, Misswirtschaft, Korruption, die EZB und die vielen Hohepriester und Währungshüter. Und wäre da nicht die Vorladung von Manos Stavrou alias Amonasro, dem griechischen Finanzminister...
Yasou Aida – sei willkommen! Gemeinsam mit befreundeten griechischen Theatermachern haben wir einen durchaus humortauglichen Krisengipfel inszeniert, allerdings ohne Elefanten und Nilufer. Sorry. Dafür aber mit der originalen Musik und als Oper über eine Jugend, die etwas in der Gesellschaft bewegen will. Hier wie in Hellas, das unterzugehen einfach zu schön und zu wertvoll ist.
A propos Politik: bei uns zählt jede Stimme, auch Ihre! In "Yasou Aida!" wird unser Publikum zur Abstimmung und damit zu Einsätzen im Extrachor gebeten. Damit wir’s nicht vergessen: Demokratie heißt ja auch Bürgerengagement und Volksentscheid.
Als binationale Produktion und unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds, dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband sowie weiteren Partnern wird "Yasou Aida!" im März auch in Thessaloniki / Griechenland zu sehen sein.

Mit: Michael Brieske, Mária Devitzaki, Sirin Kilic, Fabian Martino, Alexander Sascha Nikolić,
Arkadios Rakopoulos, Vassilis Tsanaktsidis, Anna Warnecke, Lydía Zervanos, Elpiniki Zervou

Spieltermine: 19., 21./22. und 26.-29. Januar sowie 2.-5., 9.-12., 16.-19. und 23.-26. Februar 2012, 20 Uhr

Karten: 9,- bis 24,-; Vorbestellung unter 030 / 68 89 07 77, tickets@neukoellneroper.de

 

 


Freitag
, 9. Dezember 2011, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Μετέωρα, Θεσσαλία


Schloss Sanssouci, Potsdam

Dauer der Ausstellung: bis 27. Januar 2012
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10 bis 16 Uhr

http://www.youtube.com/watch?v=Ct2iru-pKag

 


Vernissage der Fotografieausstellung
UNESCO-WELTKULTURERBESTÄTTE IN GRIECHENLAND UND IN DEUTSCHLAND

 


In Anwesenheit der Präsidentin der Nationalen UNESCO-Kommission Griechenlands,
Frau Maria-Ekaterini Papachristopoulou-Tzitzikosta,
und des ehemaligen Präsidenten der Deutschen UNESCO-Kommission,
Herrn Prof. Dr. Klaus Hüfner.

 

2012 wird der 40. Jahrestag der Unterzeichnung des Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt begangen. Es wurde 1972 auf der UNESCO-Generalkonferenz verabschiedet und 1976 von Deutschland und 1981 von Griechenland ratifiziert worden. Die internationale Liste des Weltkulturerbes zählt bislang 17 griechische und 36 deutsche Eintragungen.

Die Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung,
die Nationale UNESCO-Kommission Griechenlands,
die Deutsche UNESCO-Kommission und
der Verein der Freunde der Griechischen Kulturstiftung Berlin e. V.

präsentieren in diesem Rahmen eine Foto-Ausstellung zu den Denkmälern Griechenlands und Deutschlands, die in den Listen der Weltkultur- und Weltnaturerbestätten verzeichnet sind.

Ziel der Ausstellung ist es, zur Präsentation und Bewahrung des Weltkulturerbes beizutragen, indem sie durch einen offenen und konstruktiven Dialog die Aspekte fördert und aufgreift, die die Kulturen vereinen. Das Kulturerbe spiegelt den Ausdruck der Kreativität der Menschheit wider und stellt die geistige Grundlage für die Entwicklung der zeitgenössischen Kultur, für den Wohlstand und die friedliche Koexistenz aller Länder dar.

Mit freundlicher Unterstützung der E1 Direktion für Bildungs- und Kulturangelegenheiten des griechischen Außenministeriums.

weitere Infos:
Nationale UNESCO-Kommission Griechenlands,
die Deutsche UNESCO-Kommission und
der Verein der Freunde der Griechischen Kulturstiftung Berlin e. V.

 


Mittwoch
, 2. November 2011, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Odysseas Elytis: "Aus dem Sappho-Zyklus". Siebdruck


Ina Koutoulas: "Einladung zum Gespräch und Nachfrage"

Διάρκεια έκθεσης:
2-25 Νοεμβρίου 2011

Ώρες κοινού: Δε.-Πα. 10 π.μ.-4 μ.μ.

 


HOMMAGE AN ODYSSEAS ELYTIS

Mit Grafiken von Odysseas Elytis, Nikos Engonopoulos, Jannis Tsarouchis, Jannis Ritsos
und mit Collagen von Ina Kutulas
zum 100. Geburtstag des Nobelpreisträgers.

Eröffnung der Ausstellung mit Lesung von Eberhard Rondholz, Tilo Köhler, Ina & Asteris Kutulas

 

Odysseas Elytis, der zu den bedeutendsten griechischen Dichtern des 20. Jahrhunderts gehört und der 1979 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde, hätte am 2. November 2011 seinen 100. Geburtstag gefeiert. Seine sinnliche, metaphernreiche Poesie hat die kulturelle Landschaft Griechenlands deutlich mitgeprägt.
Elytis kennt man vor allem als Lyriker, darüber hinaus war er aber auch Autor einer sensiblen Prosa und hellsichtiger Essays sowie Schöpfer einer Vielzahl bildkünstlerischer Werke, unter denen die Collagen und auch die Siebdrucke einen ganz eigenen Platz einnehmen. Die Metaphorik, sowohl die seiner Arbeiten auf Papier als auch die seiner Poesie, ist eine von griechischer Kultur und Geschichte zutiefst inspirierte und durchdrungene.

 

Die Autorin Ina Kutulas ist Odysseas Elytis zwischen 1986 und 1996 mehrmals begegnet. Zur gegenseitigen Überraschung stellten beide am Beginn ihrer Bekanntschaft fest, dass sowohl er als auch sie in Collagetechnik arbeiteten und dass beider Bildsprache nicht nur formal ästhetisch, sondern vor allem auch inhaltlich erstaunlich ähnlich war. Ina Kutulas, angeregt durch diese Entdeckung und Elytis’ freundliche Aufforderung, ihm die jeweils jüngsten Arbeiten zu zeigen, schuf daraufhin mit einer größeren Anzahl weiterer Collagen die Grundlage für eine fortgesetzte Kommunikation zwischen dem Dichter und ihr, die sie auch als Korrespondenzen zwischen ihrer und seiner Bildwelt verstand.

Die von Ina & Asteris Kutulas für die Griechische Kulturstiftung konzipierte Hommàge für Odysseas Elytis hat den Anspruch, im Rahmen einer Ausstellung und zweier Lesungen die unterschiedlichsten Aspekte des Werkschaffens von Odysseas Elytis zu präsentieren. Dabei sind Collagen von Ina Kutulas sowie eine Serie von Originalsiebdrucken von Odysseas Elytis aus dem Sappho-Zyklus zusammen mit Gedichten und anderen Texten des griechischen Dichters zu sehen und treten noch einmal in Dialog miteinander.

 

 Fotos aus der Ausstellungseröffnung


Veranstaltungstipp:


6
. November 2011 - 5. Februar 2012
 

Mainz
Landesmuseum

 


W
EGE NACH BYZANZ

Byzanz - Hochkultur oder dekadentes Reich?

 

Konstantinopel, das heutige Istanbul, war für über 1000 Jahre das Zentrum der byzantinischen Hochkultur, der man ringsum nacheiferte. Das Byzantinische Reich, wie es seit dem 16. Jahrhundert genannt wird, war von herausragender Bedeutung für das heutige Europa, die byzantinische Kultur wird in West- und Mitteleuropa gegenwärtig jedoch weitgehend ignoriert. Für die kulturelle Identität eines immer mehr zusammenwachsenden Europas gewinnt das byzantinische Element aber immer mehr Gewicht. Die Ausstellung zeigt anhand von Luxusobjekten aus Elfenbein, Gold, Silber oder Seide aber auch Alltagsgegenständen wie Keramik viele Facetten der byzantinischen Geschichte und Kultur jenseits der geläufigen Klischees.

Mainz hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum in der interdisziplinären Byzanzforschung entwickelt. Konzipiert wurde die Ausstellung von Prof. Dr. Vasiliki Tsamakda und Benjamin Fourlas M.A. Sie ist ein gemeinsamer Beitrag des Arbeitsbereichs Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität, des Landesmuseums und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums zum Programm „Mainz – Stadt der Wissenschaft 2011“. In Anknüpfung an die Auszeichnung der Stadt wird den „Wegen der Forschung“, also den Quellen und Methoden der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Byzanz, breiter Raum eingeräumt

 


12.-16. Oktober2011,

Frankfurt/M.
Frankfurter Buchmesse

 


Neue Bücher aus Griechenland

Zum 100. Geburtstag: Ausstellung, Musik, Film, Vortrag

Die Berliner Zweigstelle der Griechischen Kulturstiftung auf der Frankfurter Buchmesse

 

Auf der weltweit größten internationalen Buchmesse in Frankfurt beteiligt sich auch die Griechische Kulturstiftung als Teil des griechischen Nationalstands, das vom Nationalen Buchzentrum (EKEBI) geleitet wird. Neben der Präsentation eigener Publikationen bzw. der neuesten Übersetzungen aus dem Griechischen ins Deutsche bemühen wir uns, deutschsprachigen Verlagen neue und passende Titel ans Herz zu legen, die mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet und von Publikum und Kritik sehr positiv aufgenommen worden sind und dazu im deutschsprachigen Raum gute Erfolgschancen haben können.

 


Freitag
, 23. September 2011, 10:30-18:30 Uhr
Samstag, 24. September 2011, 10:30-18:10 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


Thodoros Terzopoulos
© Privat

Internationales Symposium
in englischer Sprache

 


"Dionysus in Exile"
The Theatre of Theodoros Terzopoulos

International Conference organised by the Dept.of
Theatre Studies, Freie Universität Berlin

 

For more than thirty years, Theodoros Terzopoulos has been producing a deeply political theatre, characterized by a persistent resistance against established norms and perceptions of body, space and meanings. In their performances, Terzopoulos and the Attis Theatre employ disconcerting tactics, seek to destabilize and create ambivalence.

Terzopoulos stages the representational instability as an uprooting and aims at a theatre in wandering that deprives the objects from their trivial positions and settings and mobilizes feelings of inquietude. As the familiar is absent, significations become suspended allowing the development of multifocal and centrifugal arrangements. In this sense, Terzopoulos’ theatre is in exile.

The symposium will explore the wandering of Terzopoulos and his theatre in space and time, in order to describe the way in which the director and his theatre destabilizes the given and displaces forms and significations, to think about the “aesthetics of the exile” as a political act of entrenchment of the unfamiliar.

Conference Programme (pdf)


Dienstag
, 20. September 2011, 18 Uhr

Berlin
Europäisches Haus/
Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

In Zusammenarbeit mit dem
Hestia-Verlag

Eintritt: Frei
Bitte nur mit
Teilnahmebestätigung


© Γιάννης Μακριδάκης

 

 


«Giannis Makridakis: Wintersonne»

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lesereihe Europa literarisch.

Moderation: Thomas Wohlfahrt (Literaturwerkstatt Berlin)
Vorleser:
Hinrich Schmidt-Henkel

Beitrag im Tagesspiegel: Die Kannibalen warten schon

 

Die Veranstaltungsreihe „Europa literarisch“ ist zu Beginn des Jahres 2008 auf Initiative der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland aus Anlass des europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs ins Leben gerufen worden und wird in Zusammenarbeit mit EUNIC auch im europäischen Jahr der Innovation und Kreativität 2009 fortgesetzt.
Ziel ist es, der Öffentlichkeit über die Belletristik die Modernisierungsprozesse, aber auch Politik und Zeitgeschichte und ihre Beschleunigung seit 1989 sowie die Phänomene der Globalisierung in den Mitgliedstaaten zugänglich zu machen. Es geht darum, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinanderzusetzen und gleichzeitig eine Brücke zur Realität der Mehrsprachigkeit in Europa zu schlagen. Autoren aus verschiedenen Mitgliedstaaten stellen ihre Werke im Europäischen Haus ("European Public Space")vor.

Makridakis’ Roman Wintersonne (Athen 2010) besteht im Wesentlichen aus dem Monolog eines Außenseiters, Konstantis, in dem er seine dramatische, filmreife Geschichte berichtet und der nebenbei lebendige Einblicke in das Leben auf der Insel Chios und in die Geschichte seiner Menschen bietet. Trotz des Versteckspiels in der Erzählung, in welcher Realität und Fiktion lange in der Schwebe gehalten werden, schimmert Konstantis’ traumatische wahre Geschichte durch: Schon früh fallen seine femininen Züge auf, die ihn zum Spottobjekt der Kleinstadt machen. Zuflucht findet er in der totalen Abhängigkeit zu dem Frauenhelden Apostolis, der ihn später sogar in den Widerstand gegen die deutsche Besatzung einweiht. Dies ist der Wendepunkt in Konstantis‘ Leben: Erst dann wird aus dem Text ersichtlich, dass es sich bei Konstantis‘ Monolog um eine Aufzeichnung in therapeutischem Umfeld handelt.

K. Kosmas

Giannis Makridakis wurde 1971 auf der Insel Chios geboren und lebt dort als Landeshistoriker, Publizist und Autor. Er hat mit Prosa erst 2008 begonnen und zählt mittlerweile mit seinen vier Romanen zu den beliebtesten Autoren Griechenlands.

 

 


Samstag
, 10. September 2011, 10-17 Uhr

Berlin
Haus der Berliner Festspiele


Alecos Papadatos© privat

Im Rahmen von:


Dauer der Ausstellung:
10. September-14. Oktober 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr

 


«Europäische Graphic Novels»

Workshop auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin 2011

Moderation: Lars von Törne (Der Tagesspiegel)

Ablauf:
10:00: Tomasz Lesniak, Rafal Skarzycki (Polen)
10:30: Jozef Gertli "Danglár", Peter Pistanek (Slowakei)
11:00: Alexandrou Ciubatorou (Rumänien)
11:30: Alecos Papadatos (Griechenland)

12:00: Pause

12:15: Podiumsdiskussion 1. Panel

13:00: Pause

14:00: Lorenzo Mattotti (Italien)
14:30: Ángel de la Calle (Spanien)
15:00: Blexbolex (Frankreich)
15:30: Fabian Göranson (Schweden)
16:00: NN (Deutschland)

16:30: Pause

17:00: Podiumsdiskussion 2. Panel

 

Fotos von der Lesung

 


Freitag, 9. September 2011, 10 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


© Aris Roupinas

Im Rahmen von:

 

 

 


«Μάνος Κοντολέων»

Διαδραστική ανάγνωση και συζήτηση του συγγραφέα με τις σχολικές τάξεις των ελληνογερμανικών σχολείων του Βερολίνου.

Εκδήλωση στο πλαίσιο του Διεθνούς Φεστιβάλ Λογοτεχνίας Βερολίνου

Γεννήθηκα στην Αθήνα από γονείς που κατάγονταν από τη Σμύρνη της Μικράς Ασίας. Σπούδασα Φυσική στο Πανεπιστήμιο Αθηνών, αλλά ασχολούμαι με τη λογοτεχνία από τα παιδικά μου χρόνια δημοσιεύοντας κείμενά μου στο περιοδικό «Διάπλαση των Παίδων». Την πρώτη μου εμφάνιση στα Γράμματα την κάνω το 1969 συμμετέχοντας σε ανθολογία νέων πεζογράφων και μετά από δέκα χρόνια κυκλοφορώ το πρώτο του βιβλίο.
Έχω ασχοληθεί με όλα τα είδη του πεζού λόγου: μυθιστόρημα, νουβέλα, διήγημα, παραμύθι, θέατρο και δοκίμιο. Έχω κατά καιρούς συνεργαστεί με διάφορες εφημερίδες και περιοδικά (Καθημερινή, Αυγή, Βήμα, Βραδινή, Αδέσμευτος, Ελεύθερος Τύπος, Διαβάζω, Αντί, Τραμ, Πόρφυρας, Λέξη, Ρόδι, Γεια Χαρά κ.ά.) δημοσιεύοντας κριτικές, άρθρα και λογοτεχνικά κείμενα.
Έχω μεταφράσει αρκετά βιβλία για παιδιά και νέους.
Είμαι μέλος της Εταιρείας Συγγραφέων, του Ελληνικού Τμήματος της ΙΒΒΥ, ιδρυτικό μέλος της Λέσχης Έρευνας και Μελέτης της Παιδικής Λογοτεχνίας «Διαδρομές».
Υπήρξα  κατά διαστήματα  μέλος της επιτροπής κρατικών βραβείων για την παιδική λογοτεχνία, όπως και των βραβείων του περιοδικού Διαβάζω και πρόεδρος της επιτροπής κρατικών βραβείων της Κύπρου.
Έχω διατελέσει μέλος των Δ. Σ του ΕΚΕΒΙ, της Εταιρείας Συγγραφέων και του Ελληνικού Τμήματος της ΙΒΒΥ.
Είμαι δε και Αντιπρόεδρος του Ελληνικού Τμήματος της Unicef.
Έχω γράψει σενάρια τηλεοπτικών (ΕΤ1) και ραδιοφωνικών προγραμμάτων (Γ Πρόγραμμα)  με θέματα γύρω από το βιβλίο, συμμετέχω σε ελληνικά και διεθνή συνέδρια και κάνω πολύ συχνά ομιλίες προσκεκλημένος από διάφορους φορείς.
Έχω τιμηθεί δύο φορές (1997 και 2009) με Κρατικό Βραβείο, υπήρξα υποψήφιος για τα Διεθνή Βραβεία Άντερσεν και Λίνγκστριγκ. Βιβλία μου έχουν κατά καιρούς βραβευτεί από την Εταιρεία Ελλήνων Λογοτεχνών, από τον Κύκλο Ελληνικού Παιδικού Βιβλίου  και περιλαμβάνονται σε διάφορες ανθολογίες πεζογραφίας και δοκιμίου. Ένα μυθιστόρημά μου έχει μεταφερθεί στην τηλεόραση, ενώ άλλα έργα του έχουν μεταφερθεί στο θέατρο.
Στο εξωτερικό η παρουσία μου είναι γνωστή αφενός με την αναγραφή στον τιμητικό πίνακα Άντερσεν της Διεθνούς Οργάνωσης Βιβλίων για τη Nεότητα (ΙΒΒΥ) του μυθιστορήματός μου «Δομήνικος» και αφετέρου με τη μετάφραση και κυκλοφορία μυθιστορημάτων και διηγημάτων μου στη Γαλλία ,στη Γερμανία και στην Ταϋλάνδη.
Εκτός από το καθαρώς λογοτεχνικό μου έργο, έχω επίσης γράψει (μόνος μου ή σε συνεργασία με άλλους συγγραφείς) μια πλήρη σειρά βιβλίων-περιοδικών για παιδιά από 6 έως 16 χρονών, ενώ για 20 χρόνια (1990 -2010) υπήρξα σύμβουλος στις Εκδόσεις Πατάκη για θέματα που είχαν να κάνουν με την ελληνική λογοτεχνία ενηλίκων και την παιδική - εφηβική ελληνική και ξένη. Στα πλαίσια αυτών των αρμοδιοτήτων μου εισήγαγα και στην Ελλάδα το είδος της λογοτεχνίας για νεαρούς ενήλικες αναγνώστες (cross over).
Επίσης σε συνεργασία με άλλους συγγραφείς έχω ανθολογήσει ελληνικά διηγήματα με θέματα γύρω από τις γιορτές των Χριστουγέννων, του Πάσχα, της θάλασσας, του βουνού  και των ταξιδιών.
Είμαι παντρεμένος με τη μεταφράστρια και συγγραφέα Κώστια Κοντολέων και έχουμε αποκτήσει δυο παιδιά -την Άννα και τον Δομήνικο.
Ζω στην Κηφισιά και για μεγάλα χρονικά διαστήματα «μεταναστεύω» στον Άγιο Λαυρέντιο, ένα γραφικό χωριό του Πηλίου.

Μάνος Κοντολέων

 

 


Donnerstag, 8. September 2011, 20 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


 

Dauer der Ausstellung:
9. September-14. Oktober 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr

Im Rahmen von:

 


Logicomix ist die Geschichte einer leidenschaftlichen Suche nach Wahrheit – auf den unberechenbaren Meeren des Unendlichen.
Der Held und Suchende ist der brillante Mathematiker, Logiker und Philosoph Bertrand Russell. Schon in der Kindheit hatte er eine wahrhaft prometheische Idee: die Errichtung eines logischen Fundaments für die gesamte Mathematik.
Auf seiner Jagd nach absoluter Wahrheit trifft Russell auf legendäre Denker wie Gottlob Frege, David Hilbert und Kurt Gödel und findet einen leidenschaftlichen Schüler im großen Ludwig Wittgenstein. Dabei verliert er das Objekt seiner ihn bestimmenden Suche nie aus den Augen. Durch Liebe und Hass, Krieg und Frieden hält Russell an seiner Mission fest, die seine Karriere schließlich ebenso zu zerstören droht wie sein privates Glück – und ihn bis an den Rand des Wahnsinns führt.
Logicomix erzählt vom Ringen um die Lösung jener zeitlosen Fragen, die die Menschen seit ewigen Zeiten in Atem halten: vom im wahrsten Sinne des Wortes die Welt bewegenden Kampf zwischen unserer Vision von der Vernunft und dem Wahnwitz unserer Wirklichkeit.

Atrium Verlag

Alecos Papadatos  wurde 1959 in Thessaloniki/Griechenland geboren. Von 1978 bis 1986 studierte er Wirtschaft an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und erlangte die Doktorwürde auf dem Gebiet Marketing an der Sorbonne in Paris. Zeitgleich belegte er Kurse in Animation und Cartoon-Design und arbeitete als Trickfilm-Animator für vom französischen Fernsehen in Auftrag gegebene Werbespots und Cartoon-Videoclips für namhafte Firmen, sobald er sein Studium abgeschlossen hatte. 1986 steigt er mit seiner Leidenschaft für Zeichnungen und Design professionell ein.   Seitdem arbeitet er als Supervisor für Animation, als Cartoon Designer und Regisseur. Er ist Produzent und Regisseur von Kurzfilmen (erster Preis 1989 beim Kurzfilmfestival in Griechenland im Genre Drama; offizieller griechischer Teilnehmer bei der Berlinale 1989) und führt auch Regie bei Zeichentrickfilmen (u. a. bei Episoden der TV-Zeichentrickserie „Babar“, produziert von Canal Plus, Paris). 1991 zieht er nach Athen um und unterrichtet Trickanimation und Zeichentrickfilm-Produktion. Seit 1993 übernimmt er in Zusammenarbeit mit der Trickfilm-Animatorin Annie Di Donna die Produktion von Layouts, Trickanimation, farblichen Hintergrundgestaltungen und computeranimierten Sequenzen einiger Fernsehserien, Pilotfilme, Feature-Beiträge und CD-ROMS für den griechischen und gesamteuropäischen Markt sowie eine große Anzahl an Fernseh-Werbespots in zwei- oder dreidimensionaler Animation. Außerdem zeichnet er verantwortlich für Regie und Produktion von im Vorspann und/oder Nachspann diverser Spielfilme verwendeten zeichentrickartigen Sequenzen, von Animationen bei der Aufführung von Theaterstücken und bei Cartoon-Illustrationen. Ebenso ist er Autor von Szenenbüchern für TV-Zeichentrickserien und Zeichentrickfiguren. Er hat Zeichentrickfilme und –bücher mit einem Schwerpunkt auf Firmenwerbung (Egnatia Bank, Giotis) gestaltet und war einer der Hauptcartoonisten der griechischen Zeitung „To Vima“ (eine der führenden Zeitungen Griechenlands).
Alecos ist der Künstler bei „Logicomix“, einer Graphic Novel von Apostolos Doxiadis. „Logicomix“ war 2009 auf Platz 1 der Bestsellerliste der „New York Times“ in der Sparte „Graphic Book“.
Momentan arbeitet er an seiner neuesten Graphic Novel, einer historischen Fiktion, die die Geburt eines neuen politischen Systems im antiken Griechenland erzählt, welches später die Bezeichnung „Demokratie“ erhält.


Donnerstag, 14. Juli 2011, 19 Uhr

Berlin
Griechische Kulturstiftung


© Botschaft der Republik Zypern/Kulturabteilung

Dauer der Ausstellung: 15. Juli-5. August 2011

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-16 Uhr


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athina antonia-dou: Juices … Muses and Bulls
Retrospektive 2001-2011
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Kunstausstellung
mit Werken der Künstlerin Athina Antoniadou

 

Athina Antoniadou, 1962 in Zypern geboren, studierte in  Nordamerika (Paris / Texas) und erlangte 1985 in „California College of Arts and Crafts“ in Oakland ihr Bachelor of Fine Arts. Sie reist ununterbrochen nach Griechenland, Italien, Frankreich, Grossbritannien,  Schweden, Tschechien mit Zwischenaufenthalten in Zypern.
1989, nach Erhalt eines Promotionsstipendiums an der Universität Complutense Madrid, zog sie bis 1993 nach Spanien.
Seit 2001 hat Sie Ihr Studio in Berlin, ihre Reisen führen Sie aber weiter fort nach Afrika, Peru, Argentinien.
Werke von ihr sind in mehreren Einzelausstellungen sowie auch Gruppenausstellungen gezeigt worden und sind in einigen zyprischen und griechischen Museen und in privaten Sammlungen.

 

Athina Antoniadou bereist und erkundet Orte und Wege, die Sie uns als eine Erzählung in einem persönlichen Kalender durch ihre Farben, Materialien und Formen weitertransportiert/vermittelt. …
Mit ihrer Arbeit öffnet Athina das Fenster zum Licht der Vielfalt und Schönheit, das daraus fließt.
Sie verführt uns in Welten, in denen die Freude am Lesen eines Märchens, uns erlaubt die Welt, den Mythos neu zu formulieren und gleichzeitig unsere alltägliche Geschichte neu zu definieren.
Ihre Totem-Skulpturen nehmen die Position einer separaten Einheit ein, um uns fern des Bildinneren zum Umfeld zu führen, damit die Begegnung ermöglicht wird.
Ein persönlicher Weg, der zum Abschluss eines Wanderzyklus von Athina, sich schöpferisch auswirkt, um das Licht der Schönheit zu befreien.

Michael Vassiliades
Kunsthistoriker

Zur virtuellen Galerie